Neues aus dem Arberland

Wollte heute eigentlich nur einen neuen Startpunkt für die Arber-Standardtouren testen – kam mal wieder anders als gedacht. Im Laufe der Arber XL Runde mal spontan andere Wege zu den Arberseen gesucht und zufällig auf das hier gestossen:

Holla….bin da mal hochgewandert – stellte sich als der Trail heraus, den der Roland und Ich schon mal vor Jahren von oben probiert und total vergackt hatten – viel zu schwer, bistdudeppert… Schwer ist der immer noch, aber Hallo. Aber inzwischen großteils durchaus fahrbar, die eine oder andere wirklich krasse Felsstufe mal ausgenommen 😉 Außerdem entgegen früherer Einschätzung geht der auch konstant grantig bis fast ganz runter. Ergo: neue Tour (y)

Achja: das mit dem neuen Startpunkt (und somit ca. 100 Runtermeter mehr Trailspaß am Standard-Hochfalltrail) hat auch funktioniert – gibts ebenfalls mit der neuen Endurotour. Viel Spaß beim Nachfahren!

Eindrücke von den Entdeckungen heute.

Bonus am Ende des Hochfalltrails – Schützer in Zukunft dran lassen, braucht Ihr noch 😉

der neue Knochenbrecher:

 

 

Trailscouting-Report Kaitersberg III – Rauchröhrensteig

last not least, nach bereits zwei durchgeführten Trailsuchen am Kaitersberg, dem Höhenzug und Hauswanderberg der Bad Kötztinger, hab ich mir heute die sog. Rauchröhren sowie das Steinbüheler Gesenke näher angesehen; das der Kammweg an sich fürs Trailsurfen im klassischen Sinn wenig taugt hatte ich schon geahnt; meine Hoffnung war, vom Goldsteig weggehende lohnende Tracks aufzuzeichnen. War aber leider so wie (fast) immer am Kaitersberg: abgesehen vom Räuber-Heigl-Trail (siehe vorige Berichte, Tourblatt) Singletrails de facto nur da, wo der Holzbauer nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll raufkommt, also nur oben im groben Fels. Alles andere sind planierte Rückewege.

Musterbeispiel: der entdeckte Trail von den Rauchröhren runter nach Eschlsaign. Beginnt sehr spannend, handtuchbreit, ca. 50hm.

sind die größeren Felsbrocken weg, siehts dann so aus – charakteristisch.

Deckungsgleiche Erfahrungen hab ich auch beim ersten Mal mitm Holger gemacht, sowie auch beim zweiten Versuch. So verwundert es dann kaum noch, so ein Schild wie das hier am Südhang vorzufinden: Naturschutzverordnung des zuständigen Landratsamts bzgl. Luchs-Schonung im Steinbüheler Gesenke – Betreten, Befahren, Klettern, Reiten, Schwammerl brocka, Husten… alles verboten. Erlaubt: Schießen sorry Jagen, Traktor fahren, Bäume fällen, Wanderwege schottern. Das ist mindestens schwer vermittelbar; ich fände auch noch andere Beschreibungen, verkneife ich mir 😉

Was bleibt? Jede Menge! Nur nicht am Wochenende; War heute werktags<>Ferien unterwegs, immer noch einiges an (freundlichem) Wandervolk unterwegs, könnt Ihr dann selbst hochrechnen wie es da an einem der beliebesten Wanderwege im Bayerwald am Wochenende zugeht – Sinnfrei mit dem Trailbike. Durch die Rauchröhren zu steigen mit dem Bike auf der Schulter bleibt so oder so den konditionsstarken vorbehalten, die die dafür nötige Fitneß sowie auch Geduld mitbringen. Bike&Hike lohnt sich hier schon, vorausgesetzt man hat ein Auge für diese Landschaft, wie geschaffen für einen Fantasy-Film. Hatte ja hier schon mal beschrieben man meint hier, daß einem jeden Moment ein Troll von hinten mit der Keule eins über die Rübe zieht. Diese Angst ist berechtigt – hier das Beweisbild, ein Trollfuß, eindeutig.

Schieben,Tragen, unterbrochen durch kurzes Gestolper durch S3-Steinfelder. So gehts durch das Steinbüheler Gesenke, bis man auf einem vorgelagerten Grat kommt bei dem die Felsbrocken sich nicht mehr gar so arg auftürmen. Ab diesem Punkt kann man mit fast durchgehendem Gefälle super durch grantige S2 – S3 bis unter die Kötztinger Hütte runter surfen! Ab der Kötztinger Hütte dann altbewährt zur Räuber-Heigl-Höhle, Hufeisentrail, etc. So, insgesamt gesehen, eine lohnende Tour für BBSler (BikeBergSteiger), alle anderen besser nicht. Hab heute zwei Kollegen getroffen, mit E-Bikes augerüstet – bisserl verschätzt wohl, wie die Wege oben am Kamm auch bergauf aussehen. Die beiden waren sowas von fix und foxi 😀 😀 Feine Sache, so ein E-MTB – aber auf der Schulter machts wohl keinen Spaß 😉

Ausarbeitung des Tracks zum Nachfahren dauert noch wegen Optimierungsbedarf, kommt äs soon äs möglich.

Visuelle Eindrücke von heute:

Trailscoutingreport Hoher Bogen II

Ein zweites Mal begab ich mich heute auf den Hohen Bogen, einem 1000er Gebirgszug in der Nähe von Cham. Einen Erstbericht sowie zwei kurze, nette Trailtouren findet Ihr hier bereits auf dem Blog (Suchfunktion nutzen!). Heute wollte ich die (erhofften) Trails am Ahornriegel (Nähe Berggasthof/Seilbahn) finden. Wanderwege gibt es da schon. Zumindest behaupten die Schilder das. In der Realität handelt es sich dabei aber leider um Rückewege für den Holzbauern oder Skipisten. Da sind wir definitiv fehl am Platz. Wobei ich mich auch frage, wo für die zahlreichen Turnschuhwanderer hier ein Naturelebnis oder Erholungswert gegeben ist. Ich lasse ein paar Bilder sprechen 😉 nach etwa 200 verschwendeten Runtermetern auf solchen „Wanderwegen“ hab ichs aufgegeben und bin über den Höhenkamm klassisch zum Burgstall rüber. Das ist wiederum bewährtes Trailballern auf soliden S2, da gibts nix zu meckern! Allerdings bleibts dann (als vorläufiges Fazit) bei zwei kurzen Trailtouren, die sich eher für ortsnahe Woidriders lohnen. Ansonsten gibts im Woid klar besseres. Schade.

Trails? Fehlanzeige.

Schon besser 🙂

Mal ein paar Wanderer jagen 😀 tsts…

Trailscoutingreport Cherkov II

Heute nochmals den Cherkov erkundet. Grundsätzliches zu dem Bikerevier könnt Ihr hier nachlesen: https://woidriders.eu/?p=4844

Ich habe heute die tschechische Seite unter die Stollen genommen, zwei vielversprechende Trails ausgekundschaftet. No.1 ist ein Wanderweg nach Pec, der mit einladenden S1/S2 los geht, dann aber nach ca. 30% sehr sehr sehr einfach wird. Eigentlich nur noch ein breiter Waldweg, S0. Kandidat No.2 zweigt weiter unten von No.1 ab und startet mit langweiligen S0/S1 und wird weiter unten dann noch ein wenig ruppiger, hält im Mittel die S1. Ergo: aus den zwei Tracks lässt sich ein für Anfänger recht interessanter Downhill basteln.

Bitte sehr: https://woidriders.eu/?page_id=6362

Den finalen Downhill nach Waldmünchen konnte ich etwas optimieren, nähere Beschreibung findet Ihr bei Bedarf auf der ersten, bereits online gestellten Tour. Das ist ein für jedermann geeigneter Trail, Anfänger fahrens langsam, Könner ballern und nehmen jeden großen Stein mit – da ist für jeden was dabei. Der Perlsee bei Waldmünchen als Startpunkt ist optimal, Badezeugs im Sommer einpacken empfiehlt sich!

Insgesamt – so weit kann ich mich glaub ich jetzt festlegen – ist der Cherkov generell was für die Liga der klassischen Allmountain-Biker, da gibts nix was über den S2 – Level hinaus geht. Dem Inner Circle der Woidriders sei empfohlen: Lasst es, fahrt zum Osser. Cherkov is quasi Helene Fischer, Hansi Hinterseer und Wolfgang Petry, Osser is Slayer, Metallica, Slipknot und Rammstein 😉

 

 

Vinschgau 2017 – Lift, Shuttle und Alpencrosstraining

Boah, bin ich platt. Aber glücklich! Keine Ahnung, wieviel Rauf- und Runtermeter ich in der Vinschgauwoche – zumeist mit Fitneß-/Motivations-/Trailcoach Holger – gemacht hab; Bike und Biker sind jedenfalls erst mal reif für den Service. Aber das wars wert! Trailbiken jenseits der 30 Grad, stundenlanges Schieben, Tragen und Schultern im Wechsel mit Lift- und Shuttle-Schummelei endeten stets mit genialsten Trails vom Allerfeinsten… sowohl altbekanntes aus Matze Grubers Trailbooks als auch echte Geheimtipps, noch nicht ausgelutschte/kaputt gebremste Schmankerl – Sensationiell. Wie immer wenn Holger guidet: Vor- und Abspann auf dem verdammten Etschtalradweg argh… Ihr seit gewarnt: Kann Euch schon mal passieren, daß Ihr nach der 2000hm-Tour eben noch 20km auf dem Radweg mit 30er Schnitt treten müsst. Geheult wird nicht. Bringt auch nix, der Holger siehts eh nich 😀

Tag 1: Trailscouting am (M)Nörderberg

Noch alleine, mit vager Ortskenntnis aber viel schlauen Karten und hochmotiviert wollte ich mal den Nörderberg (der schattigere Naturnser Hausberg) auf eigene Faust oberhalb der Baumgrenze erkunden. Bis auf ca. 1800m kann man relativ bequem bis zur letzten Alm nauftreten, dann wirds hart. Bis zur Nörderscharte ist dann Tragen angesagt, 600hm auf einem Steig, am Schluß durch Felsenbrocken. So weit so schlecht, bei 2400m war für mich dann Ende Gelände, der ursprünglich geplante Hochwart-Gipfel sah von unten absolut unfahrbar aus und vollkommen bescheuert bin ich dann doch nicht 😉 Nur ein bißchen; denn: fahrbar war leider auch dann der Trail runter zur Mauslochalm nur sehr eingeschränkt, das sind durchgehend S4, sehr enge, verblockte Spitzkehren. Das können nur absolute Hinterradlupfhelden, da gehöre ich leider nicht dazu 🙁 Also erstmal so ca. 300hm wieder runterschieben…. erst kurz vor der Mauslochalm wirds dann fahrbar, und von da gehts super flowig bis zum Einstieg in den Altbekannten Ötzitrail. (Hinweis: dort wird zur Zeit an einem alternativen, künstlichen Flow-Trail gearbeitet, Teilstücke durfte ich schon testen, super Sache!)

 

 Tag 2: Stoamandltrail Variante A

Kann man machen – is halt dann kacke 🙂 So könnte mans zusammenfassen… in dem Tourblatt vom Matze wird die Meran2000-Seilbahn als Aufstiegshilfe empfohlen -> brauch ich ja nicht, bin ja fit wie zwei Asics-Laufschuhe! Und überhaupt! 17,50 EUR fürs Ticket!!! Gesagt, getreten! Und nach ein paar Stunden Teerserpentinen, Tunnel und Autoabgasen dann entnervt die zweite, kürzere Seilbahn genommen. Na, zumindest das Ticket war dann deutlich billiger, 13,50 EUR, glatt 4 EUR gespart – bin schon ein Fuchs, gibts nix 😀 😀 Ab der Bergstation wartet dann, nachdem Ihr die Turnschuhwanderer hinter Euch gelassen habt, eine tolle Trailtour auf Euch, landschaftlich vor allem der 5er Fernwanderweg wunderschön, sowohl Trails und auch einige Forststraßenkilometer gibts auch, insgesamt aber sehr empfehlenswert.

 

Tag 3: Tarscher Alm – 4 Gewinnt & Tschillitrail

Da brauch ich den Kennern nicht viel erzählen, oder? Alle anderen googlen das mal eben, altbekannt…und doch….HALT! Der Holger (ab diesem Tag ebenfalls im Einsatz) is halt doch schon sehr sehr lange Vinschgau-Urlauber, auch schon alles zu Fuß abgewandert. Und das merkt man dann eben, wenn man einfach die Klappe hält und ihn mal einfach machen lässt. Gibts doch tatsächlich beim Tschilli…ok, mir wurde ein Schweigegelübde auferlegt, ich darf nicht mehr sagen; nur so viel: genial. Nachfragen, Ratespiele u.ä. sinnlos – ich schweige 😉

 

Tag 4: Sonnenberg Wanderweg Nr. XX und XX

Sorry, auch hier leider wieder: Pscht. Meiner Einschätzung nach sollte diese clevere Kombination aus verschiedenen Wanderwegen tatsächlich nur möglichst wenigen bekannt werden. Ich halte mich ans gegebene Versprechen und bleibe vage: Der Trailspaß muß hart erkämpft werden, nach über 1000hm Raufgekurbel ca. 500 Stufen runter tragen und anschließend (gefühlt) sinnfrei wieder eben so viele Stufen rauf – das machen nicht viele mit, von daher wird hier schon mal gnadenlos aussortiert 😀 Was dann kommt, sind teils fast schon zugewachsene Spüllappen-breite, menschenleere Trails, die so gar nichts mit den ausgebremsten Holy-Hansens&Co zu tun haben – genau so, und so solls auch bleiben. Die Nummern an den Schildern wechseln, teils gibts gar keine; einfach glauben: Ihr kommt nicht drauf. Aber vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit!

 

Tag 5: Highlight Goldsee&BimBamTrail

Wer vom Goldseetrail noch nix gehört hat, fährt Rennrad – laber ich mich jetzt nicht deppert. Bei Bedarf googeln. Erste-Sahne-Hochgebirgstrailtour. Wobei ich persönlich sagen muß: der Tibettrail in Kombi mit dem Abstecher zur Furkelhütte hat mir letztes Jahr einen Ticken besser gefallen. Aaaaber das is natürlich nörgeln auf hohem Niveau, die Trails vom Stilfser Joch sind einfach Bombe.

 

Tag 6: Stoanerne Mandln Variante B & „Der Verbotene“

Der Holger wollte ebenfalls mal auf den Meraner Hausberg, so übernahm ich mal (ganz kurz) die Führung und wir gönnten uns das schweineteure Seilbahnticket (wobei ich natürlich nicht die Gelegenheit zum Jammern auslassen möchte, nochmals explizit darauf hinzuweisen, das wir nach typischer Holger-Logik nicht mit dem Auto bis zum Lift fuhren, sondern zum Warmup die „paar Kilometer“ dahin radelten – und später natürlich auch wieder zurück….total krank, der Kerl…) Dieses Mal gings jedenfalls auch bis zu den Stoamandln, und somit in dieser Variation flüssiger fahrbar wieder runter. Variante A lässt die Stoamandl aus, dafür wirds technischer, schwierige Entscheidung, könnte jetzt keine klare Empfehlung geben – beides schön, bei Bedarf gps-Daten bei mir erfragen.

 

Zum Abschluß des Tages und des Trailcamps zeigte mir der Holger dann noch abends einen Geheimtipp über Naturns, der ohnehin zu „normalen“ Tageszeiten für uns tabu ist oder sein sollte. Nochmal ca. 1000hm raufgetreten, aber das hat sich gelohnt! Noch so ein Sahnehäuberl auf den ohnehin schon vollen Eisbecher, lecker, lecker 🙂

….dann bis 2018!

 

 

 

Trailscoutingreport Dürrnbachhorn Juni 2017

Fliegen, Fliegen und Fliegen. Und Fliegen. Und ein paar Trails. So könnte mans beschreiben. Mach ich aber nicht, wer liest schon Genörgel 😉

Ich träum schon länger von einer Trailtour mit Start/Ziel am schönen Weitsee, einem tollen Badesee ein paar Kilometer vor Seegatterl/Reit im Winkl. Bei dem vorliegenden Versuch erkundete ich heute das darüber liegende Dürrnbachhorn, mit seinen knapp 1800m doch ein ordentlicher Gipfel, der nach den recherchierten Fotos im Web recht vielversprechend aussah. Auffahrt via Winklmoosalm und Dürrnbachalm war schon bekannt, Touristenspot, Shuttlebusse und ein „Nostalgie-Lift“ schaufelt die Fußmüden Currywurst&Pommes-Wanderer da fast ganz hinauf – von daher: vergesst das schon mal am Wochenende, keine Chance. Ich wollte ja aber ohnehin nur uphill auf der Seite bleiben und den auf der DAV-Wanderkarte eingetragenen Wanderweg runter zum Weitsee probieren. Nur: den gabs leider nicht. Nüscht. Null. Nothing. Vielen Dank an der Stelle an die Kartenzeichner: Glanzleistung! Plan B: den „Waldweg“ wieder runter zur Winklmoosalm und altbewährt via Trail nach Seegatterl.

„Ganz nett“ umschreibt das Ganze dann wohl richtig (abgesehen von den heute wirklich nervigen Fliegen, bin sonst nicht empfindlich aber heute waren die Viecher wirklich Arschlöcher mit Flügel…). Vom Gipfel weg S3 – S4, große, versetzte Stufen, Kehren. Schwer fahrbar. Der „Waldweg“ auch grob, stark schwankend, S1 – S4, Geröllig. Ab der Dürrnbachalm bis runter dann fast durchgehend S0.

Fazit

Nicht der Brüller. Aber auch nicht schlecht. Oder anders: wenn man da grad schon Urlaub macht oder da wohnt: ok. Sind ein paar wirklich reizvolle Abschnitte dabei. Aber ich würde da keinen 2,3 Stunden mit dem Auto erst hinschicken für eine (angebliche) Traumtour, die isses definitiv nicht – da gibts vorort besseres. Schade, war einen (letzten) Versuch wert. Denkbar wäre noch der „Wiesenweg“, der Wanderweg, den ich raufgetragen habe. Der macht aber M.M. nur Sinn wenns mehrere Tage vorher nicht geregnet hat, ein vom Weidevieh zertretender, loamiger Trampelpfad, dafür technisch harmloser. Wenn trocken.

War ansonsten ein gelungener Tourtag mit schönen Technik-Übungen und der Badesee is nach wie vor mein Favorit da in der Gegend. Tipp: Kühlbox nicht vergessen, da gibts kein Bier zu kaufen 😉

Buidl!

hm….frische Fische…

Gülle-Idylle

der alte Poser wieder 😉

mei. Sche.

Baumbart?

Holy Single Trail.

Noch einer…

Die sind nicht lustig.

Der Kammweg nach Unken

Oh Mist. Versperrt. lol…

Waldweg. S4- Beispiel.

Waldweg S1-Beispiel.

(falls Ihr mal da seit: ins Tal gehts da links an der Hütte vorbei, da steht kein Schild oder sonst eine Markierung. Einfach über die Wiese bolzen, der Weg wird ein paar Meter weiter unten wieder klar erkennbar. Trailempfehlung für Anfänger! Sehr flowige S0!

Trailscouting-Report Osser, die nächste….

Heute mit dabei am Osser: der Johannes aus dem „Fränkischen“. Ein junger Spund, der unsere Truppe mal ganz sicher aufmischen wird: Fit wie zwei Turnschuhe (hat mich an der Osser-Rampe mal glatt versägt, aber frage nicht nach Sonnenschein…) und traut sich bergab auch mal an echte „Problemzonen“. Reschpekt!

Achja: Trails scouten. Hatten wir heute Glück, wir fuhren quasi mit einheimischem Guide bergauf der uns zu Fuß immer wieder einholte und den richtigen Weg wies 😉 Auf Grund dessen, und nach dem was wir selber von dem Trail vor der Osserkapelle runter und beim uphill gesehen haben, schenkten wir uns den Wanderweg – sah nicht lohnenswert aus. Spontan haben wir uns mal die tschechische Seite vorgenommen – aha aha! Schon viiiel besser! Leider noch halbgar, muß noch weiter erkundet werden – und sensible Gegend, daher an dieser Stelle keine weiteren Details. Aber so viel sei verraten: Spitzkehren, Treppen, Wurzelteppiche und Steine. Mehr als genug! To be continued….

vorab hab Ich Euch schon mal die „Kurz&schmerzhaft“-Ossertour geupdatet: Uphill optimiert, schönere Route! -> https://woidriders.eu/?page_id=3983

Buidl! Freili! Guckt Ihr!

Trailscoutingreport Dreisessel III – Final

So. Jetz aba. Alle nötigen, restlichen Puzzle-Teilchen für eine neue Dreisesseltour sind nun gesammelt! Der Robert hat letztens vom Dreisessel gute Nachrichten mitgebracht —> https://woidriders.eu/?p=5689

….uuund ich bin die Tour heute ebenfalls nochmal abgefahren und habe für uns den Grenzbachtrail an der Dreiländermark gescoutet. Mit Erfolg YES.

Details der Standardtour, Tourbeschreibung etc. erspare ich mir, könnt Ihr bei Bedarf auf den Tourenblättern nachlesen. Zwei generelle Vorzüge der Region ums Dreiländereck möchte ich Euch dennoch nochmals herausstellen – warum sich die recht weite Anfahrt lohnt: 1. Ideal bei hochsommerlichem Wetter, wenn Temperaturrekorde gemeldet werden könnt Ihr für diese Tour einfach mal generell 5 Grad abziehen. Isdaso. Nicht umsonst wird Haidmühle neben dem Funtensee immer wieder gerne im Wetterbericht erwähnt wenn was besonders dramatisch Kalt werden soll 😉 2. Die bizarre Landschaft entlang des Grenzkamms. Hinfahren und anschaun, dann wisst Ihr was ich meine.

„Schwafel keinen Brei, was is jetz mit den Trails????“

Ja, sorry. Bitteschön: Alternativ zum Seesteig gehts jetzt ab der Mark ebenfalls runter zum Rosenberger Gut, aber diesmal großteils handtuchbreit und sehr tricky. Also, der  Seesteig is schon …witzig…. aber der Trail wird auch Cracks stoppen!

Den Trail, sowie den vom Robert gescouteten vom Hochstein runter habe ich Euch zu einer „B“-Variante zusammengeschnitten. Uphill und Gipfel gleich, nur die Runtermeter finden woanders statt. Taste it!

Hier nochmal ein paar Bilder zum Teasen…. die neue Tour gibts hier

Hier Ende Trail 1, Bilder der weiteren Tour auf Roberts vorigem Beitrag!

Trailscoutingreport Arberkammtrails

Tja…manchmal verliert man eben auch. Hier wars allerdings besonders bitter, so enttäuscht wurde ich schon lange nicht mehr, schnief…

Überblick

volle Distanz: 74123 m
Maximale Höhe: 1428 m
Minimale Höhe: 426 m
Gesamtanstieg: 2818 m
Gesamtzeit: 06:45:07
Download

 

Ziel war, neue Trails entlang des Kammwegs nördlich der Arbergipfel in Richtung Eck zu entdecken. Der Kammweg an sich war mir schon bekannt und eignet sich zum Trailbiken eigentlich kaum – auch in der heute probierten Richtung nicht. Zuviel Schieben, Tragen und Rumgestolper, bergauf und bergab lassen einfach keinen Fahrspaß aufkommen. War wie gesagt schon bekannt. Ich tats mir trotzdem nochmal an, um davon abgehende Trails auf Woidridertauglichkeit zu testen. Leider ohne Erfolg. Nicht ein einziger Versuch war erfolgreich. Enzian, Schwarzeck bis zum Weißwiemarterl nüx, nothing. Nur die bereits bekannte Route vom Heugstatt zur Scharbenhütte taugt was. Am Weißwiesmarterl hatte ich dann wegen Regen&Hagel keine Lust mehr und bin den wohl langweiligsten Trail im ganzen Bayerwald wieder nach Arnbruck. Auweia…..so vergeigt hab ichs schon lang nicht mehr 🙁 offen wäre noch der Mühlriegel, da bin ich heute wegen akutem Stimmungstief nicht mehr hingekommen – vielleicht kann sich jemand von Euch noch der Aufgabe widmen, ich geh mal jetzt in den Keller zum Ausweinen 😉

Fotos hab ich Euch gemacht – wie man sehen kann: schade, wirklich schade. Der Kammweg ist in jedem Fall landschaftlich wunderschön, tolle Aussicht (Enzian zB viel besserer Rundumblick wie an den Arberbrüdern) und viel „Woid-Mystik“, vor allem bei schlechtem Wetter…hihi..war heute das DRITTE MAL IM REGEN, verdammtnochmaleins….irgendein fieser Fluch von nem Waldschratz liegt da wohl auf mir…..

Trailscoutingreport Kaitersberg II

In enger Kooperation mitm Andy (-> https://woidriders.eu/?p=4056 ) wird der Bad Kötzinger Hausberg, der Kaitersberg schon länger ins Visier genommen. Neben Andys Anregungen hab ich mir heute beim zweiten Versuch die momentan relativ schneefreien südlichen Trails näher angeschaut. Vom über den Kammweg verlaufenden Goldsteig gehen von den 1000ern Riedelstein, Rauchröhren, Mittagsstein und Kreuzfelsen Wanderwege ins Tal. Die offiziellen, auf der Sonnenseite runtergehenden hab ich heute gescoutet. Fürn Andy und die Interessierten ausführlich, alle anderen schaun sich halt ggf. nur die Bilder an 😉

Übersicht/GPS

(dient nur zur Orientierung, NICHT zum nachfahren geeignet, Fehler und Verfahrer!)

volle Distanz: 40441 m
Maximale Höhe: 1059 m
Minimale Höhe: 361 m
Gesamtanstieg: 1911 m
Gesamtzeit: 09:58:16
Download

In Bad Kötzing gestartet. Den Zellertal“radweg“ nach Arnbruck benutzt zwecks Ersteindruck von der Gegend. Kann man sich sparen, ist noch nicht mal ein Radweg sondern eine viel befahrene Landstraße, mit Radwegkennzeichen unter den Verkehrsschildern. Für eine Tourismusregion schwache Leistung. Ab Arnbruck wählte ich den 7er Wanderweg nach Eck neben der Hauptstraße. Bergauf stellenweise ungemütlich. Bergab für Einsteiger ein sehr schöner S1er, kann man empfehlen.

Durchs Ecker Skigebiet, via Goldsteig/E6er zum Riedelstein. Hier ist der Premium-Wanderweg Goldsteig alles andere als Premium. Hier braucht der Harvester dem Rückewagen keinen Platz machen, hier hat klar die Landschaftspflege Vorfahrt.

Ziel war der Kleinere der zwei Riedelsteine, bessere Aussicht und der Weg vom Großen zum Kleinen Riedelstein lohnt sich M.M. ohnehin nicht. Schönes, ruhiges Plätzchen mit toller Aussicht.

Bike umdrehen und kurz wieder zurück, netter Traileinstieg.

dann hab ich den 11er Wanderweg nach Riedl zum Testen auserkoren. Der beginnt kurz unterm Riedelstein und ist bis runter eindeutig was für Anfänger, oder wenn Mutti dabei ist. Ein sehr einfacher S0er mit ein paar kurzen S1-Stellen. Mir hat er keinen Spaß gemacht, aber soll ja für alle was bei die Woidrider geboten sein, also wirds auch davon einen Tourvorschlag geben, isjaehklar.

Bilder vom 11er:

Zufällig gefundenes Schmankerl: der 6er Wanderweg als „Verbinder“, verläuft oberhalb des Zellertalradwegs im sanften Auf und Ab unterhalb des Höhenzugs zurück Richtung Bad Kötzting. Sehr sehr nett.

Nun zum Tiefpunkt der Tour heute: der „Bk7“, auserwählt zum Scouten, bergauf. Absichtlich, um Zeit zu sparen – Ziel war ohnehin die Kötzinger Hütte und zum Runterfahren hätte eh die Zeit gefehlt. Diesen Wanderweg könnt Ihr einfach mal vergessen. Auch als Wanderer übrigens. Den hat sich der Waldbauer zurecht gestutzt und ausgebaggert. Das Wied bleibt auch gleich liegen – bringt ja nix, das Kleinzeug. Ist also ein Hoizziaga mit Wanderwegbeschilderung. Auch zu Fuß null Erlebniswert.

Drauf gschissn. Kötztinger Hütte ist wohl Pflichteinkehr. Kaffee und Kuchen sehr lecker, gibts nix. Bierprobe fiel heute aus, der Andy hat mich ja schon vorgewarnt, was noch auf mich zu kommt…

…zunächst noch relativ entspannt, allerdings mit ersten „Warnungen“, kurze verblockte Passagen rüber zum Kreuzfelsen. Ein wirklich schönes Fleckerl Bayerwald, auch der Weg dorthin wie aus dem Fantasy-Roman.

So. Jetzt wirds ernst. Vom Kreuzfelsen wieder runter und dann zur „Räuber Heigl – Höhle“. Und da frag ich mich jetzt schon, warum wir zum Trailtraining übern Brenner zum Gardasee oder weißderGeier hinfahrn. Freilich: Panorama, Flair, etc. …schon klar. Aber wenns ums reine Üben geht: Leute, gibts alles im Woid! Krasser Scheiß. Vom Kreufzfelsen startend gehts mit S5 los – für mich nicht, keine Lust auf Heliflug…Alter, bistdudeppert….das erkennt man auf den Pics schlecht – einfach glauben: Nein.

Hier stoppt Euch die Mathematik: Lenkerbreite B > Felsenspaltmaß Fm.

Ein paar Stellen hab ichs probiert, so richtig hats aber freilich ned geklappt. Egal. Der Kreuzfelsen sagt Dir einfach an: Du kannst mal GAR NIX, geh nach Hause zum Kettcar-fahren 😉 Oder kauf Dir ne Modelleisenbahn, is auch ein schönes Hobby…

Jetzt gehts zum Räuber-Heigl-Trail und DA hat der Andy aber sowas von Recht wenn er sagt: genau das Richtige. Ein richtig hundsgemeiner S3er, sehr tückisch. Gespickt mit ein paar S4 Stellen, die man aber mit einiger Übung und/oder Glück auch meistern kann. Eine Sensation, würde ich sagen. Wers nicht fahren kann, schaut sich beim Bergabschieben den Bayerurwald an. Man wartet regelrecht auf den Troll, der einem mit der Keule eins über die Rübe zieht…

Eindrücke Highlight „Räuber-Heigl-Trail“

Ab dem Plattenstein hab ich dann den „Bk3“ gewählt. Damit wechselt man schlagartig von den üblen S3 zu harmlosen S0 – S1, die aber durchaus auch Spaß machen: alle paar Meter  Wassermulden zum Springen… macht Fun, definitiv.

Unten hab ich mich dann vergeigt, bzw. nochmal in den Wald locken lassen wegen einem sehr verlockendem „Handtuchbreiten“. Da er aber kein Gefälle hatte und in die falsche Richtung lief, musste ich leider abbrechen. Der hat ein Hufeisen als Wanderweg-Kennzeichen, lt. Wanderkarte behält er die Höhe und geht später in den vorher erwähnten 6er über. Als Verbindungstrail aber durchaus brauchbar.

Von dem heute gesammelten Zeugs wirds demnächst auch nachfahrbare Touren geben. Nach Rücksprache mit Trailscout 2 😉

Fazit

der Kreuzfelsen und der Räuber-Heigl-Trail ist der Hammer! Leider aber, und auch der Wirt der Kötztinger Hütte hats nochmal deutlich gesagt, auch sehr beliebt beim Wandervolk. Heute waren 4 Wanderer auf dem Weg. Am Schönwetterwochenende ist die große Hütte voll besetzt sagt er. Und ich glaubs ihm. Lasst es.

Ansonsten ist der restliche Südhang bis vor nach Arnbruck nach meinen Eindrücken fest in der Hand der Waldbauern, die auf den Wanderwegen tun und lassen, was ihnen gefällt. Wenig bis kein Potenzial. Mit dem MTB gibts – auch nach Auskunft vom Wirt – keinen Weg rauf zum Höhenkamm, den man im Sattel komplett fahren könnte. Am Schluß werdens immer >30 Prozent Steigung. Die Wirtsleut bringen Ihr Zeugs mit Spezialfahrzeugen da rauf, was immer das heißt…

@Andy: Den Kammweg über die Rauchröhren hab ich bewusst nicht probiert, da nach Eigenrecherche sinnfrei (Aussagen von Dritten, Kartenmaterial). Verblocktes Auf und Ab ohne irgendeinen Spaßfaktor. Aber: ich halte Dich natürlich nicht auf 😉