Trailscouting Zinnkopf II

wie versprochen bin ich heute nochmal ins Chiemgau zum Zinnkopf-“Trailcenter”, in der Hoffnung, nun auch den Gipfel ordnungsgemäß erkunden zu können. Letztes Mal aufgrund Schnee und querliegender Bäume vom schweren Winter sinnfrei abgebrochen. Nun, mit Unterstützung durch den Norbert und dem Georg,  hats geklappt und Jawoll, hat sich ausgezahlt. Zwei neue Trails kommen zu dem bereits online gestellten Angebot hinzu, so daß das Ganze dann auch für einen ganzen Tag am Zinnkopf lohnt, bitte sehr: https://woidriders.eu/?page_id=7868

Und noch ein paar nette Bildchen davon! Schöne Trailtour mit den Beiden! Wollte am Schluß eigentlich nochmal ganz rauf, aber dann schmeckte das eiskalte Bier doch zu lecker…naja….

Trailscoutingreport Simbach a. Inn – Schellenberg

Niederbayerns höchster “Gipfel” (südlich der Donau….), der Schellenberg (550m) bei Simbach a. Inn. Bisher vernachlässigt, weil Trailangebot gegenüber der Innleite westlich von Simbach früher sehr überschaubar. Und der “Inntalblick” war ein Aussichtsturm ohne Turm (aus den Plänen wurde außer einem Hügel und einem Bankerl drauf nix) und ohne Aussicht, weil man nur Fichten bewundern konnte. Beides hat sich nun geändert, 1. wurde in Sachen Aussicht mit dem Fichtenmoped nachgeholfen und 2. haben auch hier inzwischen Locals ganz hervorragende Arbeit geleistet! Ein paar Fotos als Teaser, Details und Track gibts hier: Klick mich 🙂

Wer von weiter anreist, kombiniert am Besten wie im Tourblatt beschrieben. hf!

Trailscoutingreport Hochplatte August 2018

Ziel war heute den schon lange auf der ToDo-Liste stehenden, 2.Trail von der Hochplatte/Chiemgau runter auszukundschaften. Bei der Location bleib ich hier im WWW vage, da inofficial und so….jedenfalls: er ist da. Aber es fehlt noch Feinschliff, leider. Hol ich nach! Eindrücke davon hab ich schon mal vorab UND ich kann eine Optimierung der bereits bewährten Standardtour anbieten. Ab sofort muß man die Privatweide nicht mehr öde auf nem Waldweg umfahren, da gibts jetzt eine Alternative: Nette Kollegen haben da einen regelrechten Fowtrail durchs Holz gezaubert, absolut empfehlenswert! Ladet Euch also ggf. auf dem Tourenblatt die aktuelle “v3”-Version runter -> https://woidriders.eu/?page_id=3503

Eindrücke von heute, inklusive kurzem Clip der Neuentdeckungen!

Neues aus dem Arberland

Wollte heute eigentlich nur einen neuen Startpunkt für die Arber-Standardtouren testen – kam mal wieder anders als gedacht. Im Laufe der Arber XL Runde mal spontan andere Wege zu den Arberseen gesucht und zufällig auf das hier gestossen:

Holla….bin da mal hochgewandert – stellte sich als der Trail heraus, den der Roland und Ich schon mal vor Jahren von oben probiert und total vergackt hatten – viel zu schwer, bistdudeppert… Schwer ist der immer noch, aber Hallo. Aber inzwischen großteils durchaus fahrbar, die eine oder andere wirklich krasse Felsstufe mal ausgenommen 😉 Außerdem entgegen früherer Einschätzung geht der auch konstant grantig bis fast ganz runter. Ergo: neue Tour (y)

Achja: das mit dem neuen Startpunkt (und somit ca. 100 Runtermeter mehr Trailspaß am Standard-Hochfalltrail) hat auch funktioniert – gibts ebenfalls mit der neuen Endurotour. Viel Spaß beim Nachfahren!

Eindrücke von den Entdeckungen heute.

Bonus am Ende des Hochfalltrails – Schützer in Zukunft dran lassen, braucht Ihr noch 😉

der neue Knochenbrecher:

 

 

Trailscouting-Report Kaitersberg III – Rauchröhrensteig

last not least, nach bereits zwei durchgeführten Trailsuchen am Kaitersberg, dem Höhenzug und Hauswanderberg der Bad Kötztinger, hab ich mir heute die sog. Rauchröhren sowie das Steinbüheler Gesenke näher angesehen; das der Kammweg an sich fürs Trailsurfen im klassischen Sinn wenig taugt hatte ich schon geahnt; meine Hoffnung war, vom Goldsteig weggehende lohnende Tracks aufzuzeichnen. War aber leider so wie (fast) immer am Kaitersberg: abgesehen vom Räuber-Heigl-Trail (siehe vorige Berichte, Tourblatt) Singletrails de facto nur da, wo der Holzbauer nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll raufkommt, also nur oben im groben Fels. Alles andere sind planierte Rückewege.

Musterbeispiel: der entdeckte Trail von den Rauchröhren runter nach Eschlsaign. Beginnt sehr spannend, handtuchbreit, ca. 50hm.

sind die größeren Felsbrocken weg, siehts dann so aus – charakteristisch.

Deckungsgleiche Erfahrungen hab ich auch beim ersten Mal mitm Holger gemacht, sowie auch beim zweiten Versuch. So verwundert es dann kaum noch, so ein Schild wie das hier am Südhang vorzufinden: Naturschutzverordnung des zuständigen Landratsamts bzgl. Luchs-Schonung im Steinbüheler Gesenke – Betreten, Befahren, Klettern, Reiten, Schwammerl brocka, Husten… alles verboten. Erlaubt: Schießen sorry Jagen, Traktor fahren, Bäume fällen, Wanderwege schottern. Das ist mindestens schwer vermittelbar; ich fände auch noch andere Beschreibungen, verkneife ich mir 😉

Was bleibt? Jede Menge! Nur nicht am Wochenende; War heute werktags<>Ferien unterwegs, immer noch einiges an (freundlichem) Wandervolk unterwegs, könnt Ihr dann selbst hochrechnen wie es da an einem der beliebesten Wanderwege im Bayerwald am Wochenende zugeht – Sinnfrei mit dem Trailbike. Durch die Rauchröhren zu steigen mit dem Bike auf der Schulter bleibt so oder so den konditionsstarken vorbehalten, die die dafür nötige Fitneß sowie auch Geduld mitbringen. Bike&Hike lohnt sich hier schon, vorausgesetzt man hat ein Auge für diese Landschaft, wie geschaffen für einen Fantasy-Film. Hatte ja hier schon mal beschrieben man meint hier, daß einem jeden Moment ein Troll von hinten mit der Keule eins über die Rübe zieht. Diese Angst ist berechtigt – hier das Beweisbild, ein Trollfuß, eindeutig.

Schieben,Tragen, unterbrochen durch kurzes Gestolper durch S3-Steinfelder. So gehts durch das Steinbüheler Gesenke, bis man auf einem vorgelagerten Grat kommt bei dem die Felsbrocken sich nicht mehr gar so arg auftürmen. Ab diesem Punkt kann man mit fast durchgehendem Gefälle super durch grantige S2 – S3 bis unter die Kötztinger Hütte runter surfen! Ab der Kötztinger Hütte dann altbewährt zur Räuber-Heigl-Höhle, Hufeisentrail, etc. So, insgesamt gesehen, eine lohnende Tour für BBSler (BikeBergSteiger), alle anderen besser nicht. Hab heute zwei Kollegen getroffen, mit E-Bikes augerüstet – bisserl verschätzt wohl, wie die Wege oben am Kamm auch bergauf aussehen. Die beiden waren sowas von fix und foxi 😀 😀 Feine Sache, so ein E-MTB – aber auf der Schulter machts wohl keinen Spaß 😉

Ausarbeitung des Tracks zum Nachfahren dauert noch wegen Optimierungsbedarf, kommt äs soon äs möglich.

Visuelle Eindrücke von heute:

Trailscoutingreport Hoher Bogen II

Ein zweites Mal begab ich mich heute auf den Hohen Bogen, einem 1000er Gebirgszug in der Nähe von Cham. Einen Erstbericht sowie zwei kurze, nette Trailtouren findet Ihr hier bereits auf dem Blog (Suchfunktion nutzen!). Heute wollte ich die (erhofften) Trails am Ahornriegel (Nähe Berggasthof/Seilbahn) finden. Wanderwege gibt es da schon. Zumindest behaupten die Schilder das. In der Realität handelt es sich dabei aber leider um Rückewege für den Holzbauern oder Skipisten. Da sind wir definitiv fehl am Platz. Wobei ich mich auch frage, wo für die zahlreichen Turnschuhwanderer hier ein Naturelebnis oder Erholungswert gegeben ist. Ich lasse ein paar Bilder sprechen 😉 nach etwa 200 verschwendeten Runtermetern auf solchen “Wanderwegen” hab ichs aufgegeben und bin über den Höhenkamm klassisch zum Burgstall rüber. Das ist wiederum bewährtes Trailballern auf soliden S2, da gibts nix zu meckern! Allerdings bleibts dann (als vorläufiges Fazit) bei zwei kurzen Trailtouren, die sich eher für ortsnahe Woidriders lohnen. Ansonsten gibts im Woid klar besseres. Schade.

Trails? Fehlanzeige.

Schon besser 🙂

Mal ein paar Wanderer jagen 😀 tsts…

Trailscoutingreport Cherkov II

Heute nochmals den Cherkov erkundet. Grundsätzliches zu dem Bikerevier könnt Ihr hier nachlesen: https://woidriders.eu/?p=4844

Ich habe heute die tschechische Seite unter die Stollen genommen, zwei vielversprechende Trails ausgekundschaftet. No.1 ist ein Wanderweg nach Pec, der mit einladenden S1/S2 los geht, dann aber nach ca. 30% sehr sehr sehr einfach wird. Eigentlich nur noch ein breiter Waldweg, S0. Kandidat No.2 zweigt weiter unten von No.1 ab und startet mit langweiligen S0/S1 und wird weiter unten dann noch ein wenig ruppiger, hält im Mittel die S1. Ergo: aus den zwei Tracks lässt sich ein für Anfänger recht interessanter Downhill basteln.

Bitte sehr: https://woidriders.eu/?page_id=6362

Den finalen Downhill nach Waldmünchen konnte ich etwas optimieren, nähere Beschreibung findet Ihr bei Bedarf auf der ersten, bereits online gestellten Tour. Das ist ein für jedermann geeigneter Trail, Anfänger fahrens langsam, Könner ballern und nehmen jeden großen Stein mit – da ist für jeden was dabei. Der Perlsee bei Waldmünchen als Startpunkt ist optimal, Badezeugs im Sommer einpacken empfiehlt sich!

Insgesamt – so weit kann ich mich glaub ich jetzt festlegen – ist der Cherkov generell was für die Liga der klassischen Allmountain-Biker, da gibts nix was über den S2 – Level hinaus geht. Dem Inner Circle der Woidriders sei empfohlen: Lasst es, fahrt zum Osser. Cherkov is quasi Helene Fischer, Hansi Hinterseer und Wolfgang Petry, Osser is Slayer, Metallica, Slipknot und Rammstein 😉

 

 

Vinschgau 2017 – Lift, Shuttle und Alpencrosstraining

Boah, bin ich platt. Aber glücklich! Keine Ahnung, wieviel Rauf- und Runtermeter ich in der Vinschgauwoche – zumeist mit Fitneß-/Motivations-/Trailcoach Holger – gemacht hab; Bike und Biker sind jedenfalls erst mal reif für den Service. Aber das wars wert! Trailbiken jenseits der 30 Grad, stundenlanges Schieben, Tragen und Schultern im Wechsel mit Lift- und Shuttle-Schummelei endeten stets mit genialsten Trails vom Allerfeinsten… sowohl altbekanntes aus Matze Grubers Trailbooks als auch echte Geheimtipps, noch nicht ausgelutschte/kaputt gebremste Schmankerl – Sensationiell. Wie immer wenn Holger guidet: Vor- und Abspann auf dem verdammten Etschtalradweg argh… Ihr seit gewarnt: Kann Euch schon mal passieren, daß Ihr nach der 2000hm-Tour eben noch 20km auf dem Radweg mit 30er Schnitt treten müsst. Geheult wird nicht. Bringt auch nix, der Holger siehts eh nich 😀

Tag 1: Trailscouting am (M)Nörderberg

Noch alleine, mit vager Ortskenntnis aber viel schlauen Karten und hochmotiviert wollte ich mal den Nörderberg (der schattigere Naturnser Hausberg) auf eigene Faust oberhalb der Baumgrenze erkunden. Bis auf ca. 1800m kann man relativ bequem bis zur letzten Alm nauftreten, dann wirds hart. Bis zur Nörderscharte ist dann Tragen angesagt, 600hm auf einem Steig, am Schluß durch Felsenbrocken. So weit so schlecht, bei 2400m war für mich dann Ende Gelände, der ursprünglich geplante Hochwart-Gipfel sah von unten absolut unfahrbar aus und vollkommen bescheuert bin ich dann doch nicht 😉 Nur ein bißchen; denn: fahrbar war leider auch dann der Trail runter zur Mauslochalm nur sehr eingeschränkt, das sind durchgehend S4, sehr enge, verblockte Spitzkehren. Das können nur absolute Hinterradlupfhelden, da gehöre ich leider nicht dazu 🙁 Also erstmal so ca. 300hm wieder runterschieben…. erst kurz vor der Mauslochalm wirds dann fahrbar, und von da gehts super flowig bis zum Einstieg in den Altbekannten Ötzitrail. (Hinweis: dort wird zur Zeit an einem alternativen, künstlichen Flow-Trail gearbeitet, Teilstücke durfte ich schon testen, super Sache!)

 

 Tag 2: Stoamandltrail Variante A

Kann man machen – is halt dann kacke 🙂 So könnte mans zusammenfassen… in dem Tourblatt vom Matze wird die Meran2000-Seilbahn als Aufstiegshilfe empfohlen -> brauch ich ja nicht, bin ja fit wie zwei Asics-Laufschuhe! Und überhaupt! 17,50 EUR fürs Ticket!!! Gesagt, getreten! Und nach ein paar Stunden Teerserpentinen, Tunnel und Autoabgasen dann entnervt die zweite, kürzere Seilbahn genommen. Na, zumindest das Ticket war dann deutlich billiger, 13,50 EUR, glatt 4 EUR gespart – bin schon ein Fuchs, gibts nix 😀 😀 Ab der Bergstation wartet dann, nachdem Ihr die Turnschuhwanderer hinter Euch gelassen habt, eine tolle Trailtour auf Euch, landschaftlich vor allem der 5er Fernwanderweg wunderschön, sowohl Trails und auch einige Forststraßenkilometer gibts auch, insgesamt aber sehr empfehlenswert.

 

Tag 3: Tarscher Alm – 4 Gewinnt & Tschillitrail

Da brauch ich den Kennern nicht viel erzählen, oder? Alle anderen googlen das mal eben, altbekannt…und doch….HALT! Der Holger (ab diesem Tag ebenfalls im Einsatz) is halt doch schon sehr sehr lange Vinschgau-Urlauber, auch schon alles zu Fuß abgewandert. Und das merkt man dann eben, wenn man einfach die Klappe hält und ihn mal einfach machen lässt. Gibts doch tatsächlich beim Tschilli…ok, mir wurde ein Schweigegelübde auferlegt, ich darf nicht mehr sagen; nur so viel: genial. Nachfragen, Ratespiele u.ä. sinnlos – ich schweige 😉

 

Tag 4: Sonnenberg Wanderweg Nr. XX und XX

Sorry, auch hier leider wieder: Pscht. Meiner Einschätzung nach sollte diese clevere Kombination aus verschiedenen Wanderwegen tatsächlich nur möglichst wenigen bekannt werden. Ich halte mich ans gegebene Versprechen und bleibe vage: Der Trailspaß muß hart erkämpft werden, nach über 1000hm Raufgekurbel ca. 500 Stufen runter tragen und anschließend (gefühlt) sinnfrei wieder eben so viele Stufen rauf – das machen nicht viele mit, von daher wird hier schon mal gnadenlos aussortiert 😀 Was dann kommt, sind teils fast schon zugewachsene Spüllappen-breite, menschenleere Trails, die so gar nichts mit den ausgebremsten Holy-Hansens&Co zu tun haben – genau so, und so solls auch bleiben. Die Nummern an den Schildern wechseln, teils gibts gar keine; einfach glauben: Ihr kommt nicht drauf. Aber vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit!

 

Tag 5: Highlight Goldsee&BimBamTrail

Wer vom Goldseetrail noch nix gehört hat, fährt Rennrad – laber ich mich jetzt nicht deppert. Bei Bedarf googeln. Erste-Sahne-Hochgebirgstrailtour. Wobei ich persönlich sagen muß: der Tibettrail in Kombi mit dem Abstecher zur Furkelhütte hat mir letztes Jahr einen Ticken besser gefallen. Aaaaber das is natürlich nörgeln auf hohem Niveau, die Trails vom Stilfser Joch sind einfach Bombe.

 

Tag 6: Stoanerne Mandln Variante B & “Der Verbotene”

Der Holger wollte ebenfalls mal auf den Meraner Hausberg, so übernahm ich mal (ganz kurz) die Führung und wir gönnten uns das schweineteure Seilbahnticket (wobei ich natürlich nicht die Gelegenheit zum Jammern auslassen möchte, nochmals explizit darauf hinzuweisen, das wir nach typischer Holger-Logik nicht mit dem Auto bis zum Lift fuhren, sondern zum Warmup die “paar Kilometer” dahin radelten – und später natürlich auch wieder zurück….total krank, der Kerl…) Dieses Mal gings jedenfalls auch bis zu den Stoamandln, und somit in dieser Variation flüssiger fahrbar wieder runter. Variante A lässt die Stoamandl aus, dafür wirds technischer, schwierige Entscheidung, könnte jetzt keine klare Empfehlung geben – beides schön, bei Bedarf gps-Daten bei mir erfragen.

 

Zum Abschluß des Tages und des Trailcamps zeigte mir der Holger dann noch abends einen Geheimtipp über Naturns, der ohnehin zu “normalen” Tageszeiten für uns tabu ist oder sein sollte. Nochmal ca. 1000hm raufgetreten, aber das hat sich gelohnt! Noch so ein Sahnehäuberl auf den ohnehin schon vollen Eisbecher, lecker, lecker 🙂

….dann bis 2018!