Saisonfinish 2019

Last Ride 2019. Oder auch nicht…wer weiß…. Ging heute nochmal wirklich gut, das gute Wetter lockte uns nochmal auf die Rusel-Riegel und die großteils trockenen Trails. Einwandfrei!

Kurze Info noch zum Jahreswechsel: Weihnachtsfeier fällt heuer aus, wird ersetzt durch ein Frühlingstreffen. Auch ein Trailcamp gibts wahrscheinlich nächstes Jahr wieder. Näheres dann, wenns so weit is 😉 Bis 2020!

Dreitannenriegel-Klassiker mit neuem Trail!

Da Martin wollte sich heute mal vom Woid überzeugen lassen…Hügellandschaften und Forststraßen -> weit gefehlt 😉 Altbekannt&Bewährtes am/um den 3TR drumherum bekam er präsentiert und wurde eines (oder zwei..) Besseren belehrt 🙂 ÜÜbrigens: vom 3TR direkt über den Steig runter gibts danach jetzt auch eine Alternative zum öden Rückeweg. Dazu demnächst mehr!

Hochoberndorf: Der Holzbauer hat seine querliegenden Fichten immer noch nicht vom Wanderweg geräumt. Mittlerweile hat sich da schon einer neuer (Flow-)Trail um die Bäume drum herum gebildet. Ergo trotzdem gut fahrbar, hf!!

Die Arber “XL” am Ferienwochenend-Sonntag

…war nur bedingt empfehlenswert. Viel Toleranz und Geduld erforderlich, wenn so viel Fußvolk am Großen (und Kleinen) Arber unterwegs. Ging aber auch ganz gut, und das bewährte Highlight “Hochfalltrail” ist ja eh so gut wie immer fast Rotsockenfrei. Großer Arber – Großer Arbersee – Kleiner Arbersee – Kleiner Arber an einem Tourtag erfordert schon eine gute Grund-Kondition, sowie auch gute bis sehr gute Arbeitsgerät-Beherrschung. DEN Arberland-Tourklassiker findet Ihr bei Bedarf hier: Klick

Die Üblichen Verdächtigen :-)

Hirschenstein&Rauher Kulm – Klassiker, die IMMER gehen. Ganz entspannt mitm Tobi (Neuzugang!) die Trails gesurft, Bissl Rücksicht auf die Wanderer, erwartungsgemäß Feiertags doch ein wenig Rotsocken-Betrieb. Wie üblich im Woid aber kein Problem – statt Gemaule wird mit den Handys gefilmt und auf die Schulter(n) geklopft 😉

Enduro Days 2019

Freili ists im Woid sche. Aber gegen die “Richtigen” Berge kann er halt dann doch nicht anstinken 😉 So nahmen der Role und ich mal wieder ca. 5h Fahrt in Kauf, und tuckerten ins schöne Südtirol. Die geplanten Hochgebirgstouren der Superlative (zB Piz Umbrail) fielen wegen zu viel Restschnee leider flach – “Ersatz” war aber schnell gefunden: Der eine oder andere Berg war dann doch schon bikebar, teils sogar schon bis ca. 2700m. So bekamen wir dann – auch dank einiger Wetterüberraschungen – in Drei Biketagen die ganze Bandbreite unseres Sports präsentiert: Hitze, Kälte, Staub und Matsche. Treten, Schieben, Tragen und Klettern. Schwitzen, Frieren, Fluchen und Lachen. Trails&Fails. Die Pannen und Platten nicht mitgezählt 😉

Tag 1: Monte delle Scale

Für den ersten Tag fuhren wir übers Stilfser Joch, Tibet- und Goldseetrail, Piz Umbrail&Co kann man alles noch knicken, viel zu viel Schnee da oben. Also auf der anderen Seite wieder runter Richtung Bormio. Der Monte Scale, einer der unzähligen im Gebirgskrieg durchs Militär erschlossenen Gipfel, mit halsbrecherischen Pfaden im Fels und dem Bunker oben. Da mit dem Bike rauf zu klettern, war schon ein bißchen doof 😉 aber hat sich gelohnt – nicht alles war uns bergab dann ernsthaft fahrbar. Oft verblockt, steil, ausgesetzt. Aber hauptsächlich flowige S1 – S2, tolle Aussicht und fast alleine unterwegs. Grandioses BBS-Abenteuer!

Tag 2: Piz Chavalatsch

Wieder übers Stilfser Joch…runter nach Prad. Von hier via Teer rauf nach Trafoi und zur Furkelhütte mit dem Lift geschummelt – die Wettervorhersage sah nicht gut aus, und es zog sich mittags schon zu, Oo…. unter dem Zeitdruck die restlichen 600hm schiebend und tragend bis auf 2700m hinter sich zu bringen, war eine ganz besondere Herausforderung und brachte zumindest mich ans Limit. Stellte sich als die richtige Strategie heraus; nach den ersten paar Runtermetern (spaßiges Hochgebirgstrailsurfen!) fing es denn auch schon an zu tröpfeln, und kurz nach dem die rettende Baumgrenze erreicht wurde daraus ein nettes Berggewitter mit aufwändig in Szene gesetzten Blitzen und Allem Drum und Dran, sehr schön 🙂 Ergo die restlichen 1000 Runtermetern dann über matschige Trails, rutschige Steine und Wurzeln – da lernt man dosiertes Bremsen 😉

Tag 3: Dreiländer-Enduro Trails

Das obligatorische Poser-Pic an den Panzersperren am Reschenpaß musste her 😉 Die 33 Euro für den Liftverbund am Reschensee sind ihr Geld mehr als wert. Mit sehr viel Mühe angelegte oder ausgebaute Trails sorgen für über 3000 Runtermeter Trailspaß, muß man sich mit der einen oder anderen Tretpassage zwar auch mal ein bisserl anstrengen – dafür kommt man aber auch viel herum und so gibts zum Trails ballern auch immer schöne Aussichtspunkte und Hütten zum Verweilen. Unser Tipp: Der Apfelstrudel auf der Reschner Alm. Nicht ganz billig, aber saulecker! Und für die Trails kann man(n) ruhig auch 2,3 Tage länger bleiben, das Angebot ist auf einen Tag definitiv nicht zu bewältigen. Also: wenn Bikepark, dann so! Persönliche Empfehlung des Autors: Tubeless-Bereifung. Dem Role gingen die Schläuche aus, war dann schon ziemlich angepisst vom Pumpen…hihi….

Brutal anstrengende, sauspaßige Drei Tage im Dreiländereck verbracht, mit Bestem Dank an den Roland fürs Mitnehmen und Durchhalten 🙂 🙂

 

 

 

nasse Arbertrails…

…sind keine optimale Bedingung. Aber trocken kanns ja jeder 😉 Wobei – zugegeben – der geplante Brennestrail so auch für uns too much war. Perfekt zum Start regnete es aus dem Nebel frisch auf die Steine 🙁 So ging der Role und auch ich später wunderbar “über den Lenker”. Gehört dazu. Finaler Hochfallttrail ging dann aber (fast) perfekt, für mich immer noch einer der TOP5 im Bayerwald.

OKO Trailcamp 2019

Der Johannes – engagierter Woidrider ausm Frankenland – lud uns ein, “sein” Homerevier am/um den Ochsenkopf mal kennen zu lernen. Im Fichtelgebirge gibts zwar “nur” 1000er Gipfel; und Runtermeter am Stück sinds gerade mal so ca. 300. Ob sich das dann lohnt? Ja. Tut es. Aber Hallo. Rock ´n Roll!! Sa-gen-haft, Steine&Wurzelteppiche im Wechsel mit flowigen Einlagen, so sind ALLE Trails dort. Vor allem diese Steinfelder, übersät mit griffigen Felsbrocken garantieren Euch fahrtechnische Herausforderungen und abgerissene Schaltwerke 😉 Dazu kommen dann noch allerlei Mutproben, abrollen über Felsen und und und. Kann der Woid so nicht mithalten, muß man neidlos anerkennen. Hat auch mein Schaltwerk spüren müssen, was mich nach dem 2. Crash zum 3km – Tretrollern zurück zur Basis gezwungen hat.

Ganz ähnlich fällt dann auch der Bikepark am Ochsenkopf aus der Reihe, nix mit “FlowCountryTrail”, also mit Anfängern verstopfte Murmelbahnen und ne halbe Stunde Schlange stehen am Lift Sonntags. Freie Bahn und 0 sek. Wartezeit, dafür eben von der Bergstation weg anspruchsvolle Bikestrecken, gespickt mit Stein&Wurzel, Northshores, Gaps, RockRolls, Kicker, usw. Dazu – Guide Johannes sei Dank – im Wechsel mit den sog. “Ochsenshores” (inoffizielle Trails und legal fahrbare Wanderwege) so viel Abwechslung, daß man den ganzen Tag bergab fährt, ohne das es einem langweilig wird. Tatsächlich hat der Ochsenkopf nur ca. 250 rm Höhendifferenz; er ist aber so abgeflacht, daß man trotzdem ca. 3km Singletrail am Stück hat!

Ideal für so ein Trailcamp: das Bullheadhouse. Lecker Burger, Bier, Bikeshop und ein sauberes Zimmer mit Frühstück für sparsame 35 Euro. Top! Service und Umgangston wie das Fichtelgebirge: rauh, aber herzlich. O-Ton Wirtin: “Wer kotzt wischt auch!” Weißte Bescheid 😉

Wir, also ich, Marco, Matze, Rainer und der Chris bedanken uns nochmals auf heftigste beim Johannes fürs Guiding und die Orga. Hat uns sauguat gfoin, machma wieder!

Bilder – Tag 1: Ochsenkopf-Schneeberg-Nußhardt-Backöfele (nen Berg vergessen? – sry!)

Bilder – Tag 2: Bikepark Ochsenkopf

Ein Filmchen (oder 2) gibts auch noch die Tage….

Lagebericht Hirschenstein

Wie siehts aus mit Schnee und Schneebruch? – Gut! Schnee eh kein Thema mehr auf den 1000er Riegels. Aber querliegende Bäume und herumliegendes Astzeugs gibts auf den Trails schon noch, wenn auch – zumindest rund um den Hirschenstein – schon erträglich. Uphill-Forstwege sind frei befahrbar. Die bekannten Bikerstrecken am Hirschenstein und Rauhen Kulm wurden von fleißigen Helfern schon geräumt und sind sehr gut fahrbar. Trotzdem haben der Max und Ich uns heute für den altbewährten Turmtrail entschieden, da NULL Wandervolk unterwegs. Perfekt.

Augenzeugen berichten vom benachbartem Dreitannenriegel nach wie vor von teils unbefahrbaren Trails. Nicht zu empfehlen.

Spotcheck Regensburg II

Nach der ersten Schnuppertour 2018 durfte ich heute nochmal mit den Regensburger Jungs auf Trailcheck. Johannes klinkte sich auch ein, damit zu viert auf Schlammschlacht^^ Präsentiert wurden heute die Schmankerl bei Bad Abbach sowie Sinzing. Keine wirklichen Geheimtipps, viel befahren und von Locals bebaut mit allerlei Spielereien – inklusive “bissiger” Anwohner. Daher gibts also dann auch hier keine weiteren Daten. Tolles Revier habt Ihr Euch da geschaffen, mehr kann man aus den Höhenmetern entlang der Donau&Naab wohl nicht rausholen.