Trailscoutingreport Cherkov II

Heute nochmals den Cherkov erkundet. Grundsätzliches zu dem Bikerevier könnt Ihr hier nachlesen: http://woidriders.eu/?p=4844

Ich habe heute die tschechische Seite unter die Stollen genommen, zwei vielversprechende Trails ausgekundschaftet. No.1 ist ein Wanderweg nach Pec, der mit einladenden S1/S2 los geht, dann aber nach ca. 30% sehr sehr sehr einfach wird. Eigentlich nur noch ein breiter Waldweg, S0. Kandidat No.2 zweigt weiter unten von No.1 ab und startet mit langweiligen S0/S1 und wird weiter unten dann noch ein wenig ruppiger, hält im Mittel die S1. Ergo: aus den zwei Tracks lässt sich ein für Anfänger recht interessanter Downhill basteln.

Bitte sehr: http://woidriders.eu/?page_id=6362

Den finalen Downhill nach Waldmünchen konnte ich etwas optimieren, nähere Beschreibung findet Ihr bei Bedarf auf der ersten, bereits online gestellten Tour. Das ist ein für jedermann geeigneter Trail, Anfänger fahrens langsam, Könner ballern und nehmen jeden großen Stein mit – da ist für jeden was dabei. Der Perlsee bei Waldmünchen als Startpunkt ist optimal, Badezeugs im Sommer einpacken empfiehlt sich!

Insgesamt – so weit kann ich mich glaub ich jetzt festlegen – ist der Cherkov generell was für die Liga der klassischen Allmountain-Biker, da gibts nix was über den S2 – Level hinaus geht. Dem Inner Circle der Woidriders sei empfohlen: Lasst es, fahrt zum Osser. Cherkov is quasi Helene Fischer, Hansi Hinterseer und Wolfgang Petry, Osser is Slayer, Metallica, Slipknot und Rammstein 😉

 

 

Vinschgau 2017 – Lift, Shuttle und Alpencrosstraining

Boah, bin ich platt. Aber glücklich! Keine Ahnung, wieviel Rauf- und Runtermeter ich in der Vinschgauwoche – zumeist mit Fitneß-/Motivations-/Trailcoach Holger – gemacht hab; Bike und Biker sind jedenfalls erst mal reif für den Service. Aber das wars wert! Trailbiken jenseits der 30 Grad, stundenlanges Schieben, Tragen und Schultern im Wechsel mit Lift- und Shuttle-Schummelei endeten stets mit genialsten Trails vom Allerfeinsten… sowohl altbekanntes aus Matze Grubers Trailbooks als auch echte Geheimtipps, noch nicht ausgelutschte/kaputt gebremste Schmankerl – Sensationiell. Wie immer wenn Holger guidet: Vor- und Abspann auf dem verdammten Etschtalradweg argh… Ihr seit gewarnt: Kann Euch schon mal passieren, daß Ihr nach der 2000hm-Tour eben noch 20km auf dem Radweg mit 30er Schnitt treten müsst. Geheult wird nicht. Bringt auch nix, der Holger siehts eh nich 😀

Tag 1: Trailscouting am (M)Nörderberg

Noch alleine, mit vager Ortskenntnis aber viel schlauen Karten und hochmotiviert wollte ich mal den Nörderberg (der schattigere Naturnser Hausberg) auf eigene Faust oberhalb der Baumgrenze erkunden. Bis auf ca. 1800m kann man relativ bequem bis zur letzten Alm nauftreten, dann wirds hart. Bis zur Nörderscharte ist dann Tragen angesagt, 600hm auf einem Steig, am Schluß durch Felsenbrocken. So weit so schlecht, bei 2400m war für mich dann Ende Gelände, der ursprünglich geplante Hochwart-Gipfel sah von unten absolut unfahrbar aus und vollkommen bescheuert bin ich dann doch nicht 😉 Nur ein bißchen; denn: fahrbar war leider auch dann der Trail runter zur Mauslochalm nur sehr eingeschränkt, das sind durchgehend S4, sehr enge, verblockte Spitzkehren. Das können nur absolute Hinterradlupfhelden, da gehöre ich leider nicht dazu 🙁 Also erstmal so ca. 300hm wieder runterschieben…. erst kurz vor der Mauslochalm wirds dann fahrbar, und von da gehts super flowig bis zum Einstieg in den Altbekannten Ötzitrail. (Hinweis: dort wird zur Zeit an einem alternativen, künstlichen Flow-Trail gearbeitet, Teilstücke durfte ich schon testen, super Sache!)

 

 Tag 2: Stoamandltrail Variante A

Kann man machen – is halt dann kacke 🙂 So könnte mans zusammenfassen… in dem Tourblatt vom Matze wird die Meran2000-Seilbahn als Aufstiegshilfe empfohlen -> brauch ich ja nicht, bin ja fit wie zwei Asics-Laufschuhe! Und überhaupt! 17,50 EUR fürs Ticket!!! Gesagt, getreten! Und nach ein paar Stunden Teerserpentinen, Tunnel und Autoabgasen dann entnervt die zweite, kürzere Seilbahn genommen. Na, zumindest das Ticket war dann deutlich billiger, 13,50 EUR, glatt 4 EUR gespart – bin schon ein Fuchs, gibts nix 😀 😀 Ab der Bergstation wartet dann, nachdem Ihr die Turnschuhwanderer hinter Euch gelassen habt, eine tolle Trailtour auf Euch, landschaftlich vor allem der 5er Fernwanderweg wunderschön, sowohl Trails und auch einige Forststraßenkilometer gibts auch, insgesamt aber sehr empfehlenswert.

 

Tag 3: Tarscher Alm – 4 Gewinnt & Tschillitrail

Da brauch ich den Kennern nicht viel erzählen, oder? Alle anderen googlen das mal eben, altbekannt…und doch….HALT! Der Holger (ab diesem Tag ebenfalls im Einsatz) is halt doch schon sehr sehr lange Vinschgau-Urlauber, auch schon alles zu Fuß abgewandert. Und das merkt man dann eben, wenn man einfach die Klappe hält und ihn mal einfach machen lässt. Gibts doch tatsächlich beim Tschilli…ok, mir wurde ein Schweigegelübde auferlegt, ich darf nicht mehr sagen; nur so viel: genial. Nachfragen, Ratespiele u.ä. sinnlos – ich schweige 😉

 

Tag 4: Sonnenberg Wanderweg Nr. XX und XX

Sorry, auch hier leider wieder: Pscht. Meiner Einschätzung nach sollte diese clevere Kombination aus verschiedenen Wanderwegen tatsächlich nur möglichst wenigen bekannt werden. Ich halte mich ans gegebene Versprechen und bleibe vage: Der Trailspaß muß hart erkämpft werden, nach über 1000hm Raufgekurbel ca. 500 Stufen runter tragen und anschließend (gefühlt) sinnfrei wieder eben so viele Stufen rauf – das machen nicht viele mit, von daher wird hier schon mal gnadenlos aussortiert 😀 Was dann kommt, sind teils fast schon zugewachsene Spüllappen-breite, menschenleere Trails, die so gar nichts mit den ausgebremsten Holy-Hansens&Co zu tun haben – genau so, und so solls auch bleiben. Die Nummern an den Schildern wechseln, teils gibts gar keine; einfach glauben: Ihr kommt nicht drauf. Aber vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit!

 

Tag 5: Highlight Goldsee&BimBamTrail

Wer vom Goldseetrail noch nix gehört hat, fährt Rennrad – laber ich mich jetzt nicht deppert. Bei Bedarf googeln. Erste-Sahne-Hochgebirgstrailtour. Wobei ich persönlich sagen muß: der Tibettrail in Kombi mit dem Abstecher zur Furkelhütte hat mir letztes Jahr einen Ticken besser gefallen. Aaaaber das is natürlich nörgeln auf hohem Niveau, die Trails vom Stilfser Joch sind einfach Bombe.

 

Tag 6: Stoanerne Mandln Variante B & „Der Verbotene“

Der Holger wollte ebenfalls mal auf den Meraner Hausberg, so übernahm ich mal (ganz kurz) die Führung und wir gönnten uns das schweineteure Seilbahnticket (wobei ich natürlich nicht die Gelegenheit zum Jammern auslassen möchte, nochmals explizit darauf hinzuweisen, das wir nach typischer Holger-Logik nicht mit dem Auto bis zum Lift fuhren, sondern zum Warmup die „paar Kilometer“ dahin radelten – und später natürlich auch wieder zurück….total krank, der Kerl…) Dieses Mal gings jedenfalls auch bis zu den Stoamandln, und somit in dieser Variation flüssiger fahrbar wieder runter. Variante A lässt die Stoamandl aus, dafür wirds technischer, schwierige Entscheidung, könnte jetzt keine klare Empfehlung geben – beides schön, bei Bedarf gps-Daten bei mir erfragen.

 

Zum Abschluß des Tages und des Trailcamps zeigte mir der Holger dann noch abends einen Geheimtipp über Naturns, der ohnehin zu „normalen“ Tageszeiten für uns tabu ist oder sein sollte. Nochmal ca. 1000hm raufgetreten, aber das hat sich gelohnt! Noch so ein Sahnehäuberl auf den ohnehin schon vollen Eisbecher, lecker, lecker 🙂

….dann bis 2018!

 

 

 

Trailscoutingreport Dürrnbachhorn Juni 2017

Fliegen, Fliegen und Fliegen. Und Fliegen. Und ein paar Trails. So könnte mans beschreiben. Mach ich aber nicht, wer liest schon Genörgel 😉

Ich träum schon länger von einer Trailtour mit Start/Ziel am schönen Weitsee, einem tollen Badesee ein paar Kilometer vor Seegatterl/Reit im Winkl. Bei dem vorliegenden Versuch erkundete ich heute das darüber liegende Dürrnbachhorn, mit seinen knapp 1800m doch ein ordentlicher Gipfel, der nach den recherchierten Fotos im Web recht vielversprechend aussah. Auffahrt via Winklmoosalm und Dürrnbachalm war schon bekannt, Touristenspot, Shuttlebusse und ein „Nostalgie-Lift“ schaufelt die Fußmüden Currywurst&Pommes-Wanderer da fast ganz hinauf – von daher: vergesst das schon mal am Wochenende, keine Chance. Ich wollte ja aber ohnehin nur uphill auf der Seite bleiben und den auf der DAV-Wanderkarte eingetragenen Wanderweg runter zum Weitsee probieren. Nur: den gabs leider nicht. Nüscht. Null. Nothing. Vielen Dank an der Stelle an die Kartenzeichner: Glanzleistung! Plan B: den „Waldweg“ wieder runter zur Winklmoosalm und altbewährt via Trail nach Seegatterl.

„Ganz nett“ umschreibt das Ganze dann wohl richtig (abgesehen von den heute wirklich nervigen Fliegen, bin sonst nicht empfindlich aber heute waren die Viecher wirklich Arschlöcher mit Flügel…). Vom Gipfel weg S3 – S4, große, versetzte Stufen, Kehren. Schwer fahrbar. Der „Waldweg“ auch grob, stark schwankend, S1 – S4, Geröllig. Ab der Dürrnbachalm bis runter dann fast durchgehend S0.

Fazit

Nicht der Brüller. Aber auch nicht schlecht. Oder anders: wenn man da grad schon Urlaub macht oder da wohnt: ok. Sind ein paar wirklich reizvolle Abschnitte dabei. Aber ich würde da keinen 2,3 Stunden mit dem Auto erst hinschicken für eine (angebliche) Traumtour, die isses definitiv nicht – da gibts vorort besseres. Schade, war einen (letzten) Versuch wert. Denkbar wäre noch der „Wiesenweg“, der Wanderweg, den ich raufgetragen habe. Der macht aber M.M. nur Sinn wenns mehrere Tage vorher nicht geregnet hat, ein vom Weidevieh zertretender, loamiger Trampelpfad, dafür technisch harmloser. Wenn trocken.

War ansonsten ein gelungener Tourtag mit schönen Technik-Übungen und der Badesee is nach wie vor mein Favorit da in der Gegend. Tipp: Kühlbox nicht vergessen, da gibts kein Bier zu kaufen 😉

Buidl!

hm….frische Fische…

Gülle-Idylle

der alte Poser wieder 😉

mei. Sche.

Baumbart?

Holy Single Trail.

Noch einer…

Die sind nicht lustig.

Der Kammweg nach Unken

Oh Mist. Versperrt. lol…

Waldweg. S4- Beispiel.

Waldweg S1-Beispiel.

(falls Ihr mal da seit: ins Tal gehts da links an der Hütte vorbei, da steht kein Schild oder sonst eine Markierung. Einfach über die Wiese bolzen, der Weg wird ein paar Meter weiter unten wieder klar erkennbar. Trailempfehlung für Anfänger! Sehr flowige S0!

Trailscouting-Report Osser, die nächste….

Heute mit dabei am Osser: der Johannes aus dem „Fränkischen“. Ein junger Spund, der unsere Truppe mal ganz sicher aufmischen wird: Fit wie zwei Turnschuhe (hat mich an der Osser-Rampe mal glatt versägt, aber frage nicht nach Sonnenschein…) und traut sich bergab auch mal an echte „Problemzonen“. Reschpekt!

Achja: Trails scouten. Hatten wir heute Glück, wir fuhren quasi mit einheimischem Guide bergauf der uns zu Fuß immer wieder einholte und den richtigen Weg wies 😉 Auf Grund dessen, und nach dem was wir selber von dem Trail vor der Osserkapelle runter und beim uphill gesehen haben, schenkten wir uns den Wanderweg – sah nicht lohnenswert aus. Spontan haben wir uns mal die tschechische Seite vorgenommen – aha aha! Schon viiiel besser! Leider noch halbgar, muß noch weiter erkundet werden – und sensible Gegend, daher an dieser Stelle keine weiteren Details. Aber so viel sei verraten: Spitzkehren, Treppen, Wurzelteppiche und Steine. Mehr als genug! To be continued….

vorab hab Ich Euch schon mal die „Kurz&schmerzhaft“-Ossertour geupdatet: Uphill optimiert, schönere Route! -> http://woidriders.eu/?page_id=3983

Buidl! Freili! Guckt Ihr!

Trailscoutingreport Dreisessel III – Final

So. Jetz aba. Alle nötigen, restlichen Puzzle-Teilchen für eine neue Dreisesseltour sind nun gesammelt! Der Robert hat letztens vom Dreisessel gute Nachrichten mitgebracht —> http://woidriders.eu/?p=5689

….uuund ich bin die Tour heute ebenfalls nochmal abgefahren und habe für uns den Grenzbachtrail an der Dreiländermark gescoutet. Mit Erfolg YES.

Details der Standardtour, Tourbeschreibung etc. erspare ich mir, könnt Ihr bei Bedarf auf den Tourenblättern nachlesen. Zwei generelle Vorzüge der Region ums Dreiländereck möchte ich Euch dennoch nochmals herausstellen – warum sich die recht weite Anfahrt lohnt: 1. Ideal bei hochsommerlichem Wetter, wenn Temperaturrekorde gemeldet werden könnt Ihr für diese Tour einfach mal generell 5 Grad abziehen. Isdaso. Nicht umsonst wird Haidmühle neben dem Funtensee immer wieder gerne im Wetterbericht erwähnt wenn was besonders dramatisch Kalt werden soll 😉 2. Die bizarre Landschaft entlang des Grenzkamms. Hinfahren und anschaun, dann wisst Ihr was ich meine.

„Schwafel keinen Brei, was is jetz mit den Trails????“

Ja, sorry. Bitteschön: Alternativ zum Seesteig gehts jetzt ab der Mark ebenfalls runter zum Rosenberger Gut, aber diesmal großteils handtuchbreit und sehr tricky. Also, der  Seesteig is schon …witzig…. aber der Trail wird auch Cracks stoppen!

Den Trail, sowie den vom Robert gescouteten vom Hochstein runter habe ich Euch zu einer „B“-Variante zusammengeschnitten. Uphill und Gipfel gleich, nur die Runtermeter finden woanders statt. Taste it!

Hier nochmal ein paar Bilder zum Teasen…. die neue Tour gibts hier

Hier Ende Trail 1, Bilder der weiteren Tour auf Roberts vorigem Beitrag!

Trailscouting am Dreisessel vom 26.05.2017

Naja. Wenn man die Bilder sieht, muss man nicht mehr viel schreiben außer, dass wir einen sehr schönen und neuen Trail fahren und erleben durften. Wanderer hatten uns schon auf einen schluchtenartigen, schmalen und steinigen Weg vorbereitet, denn man lieber nicht mit dem Bike fahren sollte. Wir beiden schauten uns nur an und meinten, da sind wir dann später sicherlich richtig.

Zuvor sind wir allerdings die klassische Dreisessel Enduro Tour pedaliert und von der österreichischen und tschechischen Seite auf den Plöckenstein. Leicht links vorgelagert war eine imposante Felsformation, wo wir einfach unsere Blicke schweifen lassen konnten und ein paar tolle Fotos generierten. Beim Uphill über die Forststraßen der Neuen Ewigkeit, Bierstraßl und final der Hochstraße machten wir uns dann auf die Suche nach dem sogenannten Salzsteig. Wir wir dann von ortsansässigen Wanderern erfahren haben, gab es diesen „Schmugglersteig“ tatsächlich mal und er viel Renaturierungsmaßnahmen zum Opfer. Rainer war vom Seesteig-Trail durchs Wandern schon so begeistert, dass wir diesen Trail dann absurften.

Am Dreisessel dann angekommen, gönnten wir uns eine kurze Brotzeit. Dann steuerten wir auf den Hochstein zu. Natur pur. Man könnte fast meinen, hier wäre ein Herrgottswinkel. Das dachten sich die Erbauer eine kleinen Kapelle hier beim Hochstein sicherlich auch. Aufgestapelte Felsformationen in bizzaren Formen und dazwischen immer noch das Totholz mit zwischenzeitlich ganz viel Grün und neuer Vegetation zogen unsere Blicke in den Bann. Es wurde plötzlich ganz ruhig um uns Zwei. Vorfreude, als wir am Hochstein oben den Verlauf des neuen Trails erahnen konnten. Jetzt hielt es uns nicht mehr.

Rauf auf die Bikes, zuerst dem oberen flowigen Teil geniesend dann immer steiler und steiniger werden ging es runter bis zur ersten Querung mit einer Schotterstraße. Durchzogen ist der Trail bis zum Ende immer wieder mit sog. Wasserquerungen, wo man immer wieder toll abziehen kann. Den oberen Teil würde ich als S1 bis S2 Trail, gelegentlich mit ein paar S2+ Stellen einstufen. Der zweite Teil des Trails ist ein sehr flowiger und schlangenförmiger nach unten führender Trail auf festem Untergrund. Die Richtungswechsel werden immer wieder durch Gneisplatten vorgegeben. Pushen und saubere Neigetechnik mit dem Bike mit viel Airtime wegen Wasserquerungen lassen den Trail entspannt nach unten ausklingen. Hier sind wir im Bereich von S0 bis S1 unterwegs. Tja. Entspannt ausklingen. Denkste. Was soll den jetzt noch kommen. Der unterste und dritte Teil des Trails hatte es nochmal in sich. Steiler werdend mit losen und teilweise kindkopfgroßen steinen durchsetzt (ähnlich 1a in Grafling) und immer wieder teuflisch schnell auf einem zukommende Wasserquerungen fordern nochmals höchste Aufmerksamkeit und Konzentration. Ich glaube da unten hatte ich den höchsten Luftstand gezwirbelt. Das war nochmal ein feines S2 Stück. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Eingangs wollte ich nicht viel labern. Aber jetzt beim Schreiben kam einfach wieder meine Begeisterung durch. Lasst euch einfach anstecken. Mehr sog i nimma.

       

Trailscoutingreport Arberkammtrails

Tja…manchmal verliert man eben auch. Hier wars allerdings besonders bitter, so enttäuscht wurde ich schon lange nicht mehr, schnief…

Überblick

volle Distanz: 74123 m
Maximale Höhe: 1428 m
Minimale Höhe: 426 m
Gesamtanstieg: 2818 m
Gesamtzeit: 06:45:07
Download

 

Ziel war, neue Trails entlang des Kammwegs nördlich der Arbergipfel in Richtung Eck zu entdecken. Der Kammweg an sich war mir schon bekannt und eignet sich zum Trailbiken eigentlich kaum – auch in der heute probierten Richtung nicht. Zuviel Schieben, Tragen und Rumgestolper, bergauf und bergab lassen einfach keinen Fahrspaß aufkommen. War wie gesagt schon bekannt. Ich tats mir trotzdem nochmal an, um davon abgehende Trails auf Woidridertauglichkeit zu testen. Leider ohne Erfolg. Nicht ein einziger Versuch war erfolgreich. Enzian, Schwarzeck bis zum Weißwiemarterl nüx, nothing. Nur die bereits bekannte Route vom Heugstatt zur Scharbenhütte taugt was. Am Weißwiesmarterl hatte ich dann wegen Regen&Hagel keine Lust mehr und bin den wohl langweiligsten Trail im ganzen Bayerwald wieder nach Arnbruck. Auweia…..so vergeigt hab ichs schon lang nicht mehr 🙁 offen wäre noch der Mühlriegel, da bin ich heute wegen akutem Stimmungstief nicht mehr hingekommen – vielleicht kann sich jemand von Euch noch der Aufgabe widmen, ich geh mal jetzt in den Keller zum Ausweinen 😉

Fotos hab ich Euch gemacht – wie man sehen kann: schade, wirklich schade. Der Kammweg ist in jedem Fall landschaftlich wunderschön, tolle Aussicht (Enzian zB viel besserer Rundumblick wie an den Arberbrüdern) und viel „Woid-Mystik“, vor allem bei schlechtem Wetter…hihi..war heute das DRITTE MAL IM REGEN, verdammtnochmaleins….irgendein fieser Fluch von nem Waldschratz liegt da wohl auf mir…..

Trailscoutingreport Kaitersberg II

In enger Kooperation mitm Andy (-> http://woidriders.eu/?p=4056 ) wird der Bad Kötzinger Hausberg, der Kaitersberg schon länger ins Visier genommen. Neben Andys Anregungen hab ich mir heute beim zweiten Versuch die momentan relativ schneefreien südlichen Trails näher angeschaut. Vom über den Kammweg verlaufenden Goldsteig gehen von den 1000ern Riedelstein, Rauchröhren, Mittagsstein und Kreuzfelsen Wanderwege ins Tal. Die offiziellen, auf der Sonnenseite runtergehenden hab ich heute gescoutet. Fürn Andy und die Interessierten ausführlich, alle anderen schaun sich halt ggf. nur die Bilder an 😉

Übersicht/GPS

(dient nur zur Orientierung, NICHT zum nachfahren geeignet, Fehler und Verfahrer!)

volle Distanz: 40441 m
Maximale Höhe: 1059 m
Minimale Höhe: 361 m
Gesamtanstieg: 1911 m
Gesamtzeit: 09:58:16
Download

In Bad Kötzing gestartet. Den Zellertal“radweg“ nach Arnbruck benutzt zwecks Ersteindruck von der Gegend. Kann man sich sparen, ist noch nicht mal ein Radweg sondern eine viel befahrene Landstraße, mit Radwegkennzeichen unter den Verkehrsschildern. Für eine Tourismusregion schwache Leistung. Ab Arnbruck wählte ich den 7er Wanderweg nach Eck neben der Hauptstraße. Bergauf stellenweise ungemütlich. Bergab für Einsteiger ein sehr schöner S1er, kann man empfehlen.

Durchs Ecker Skigebiet, via Goldsteig/E6er zum Riedelstein. Hier ist der Premium-Wanderweg Goldsteig alles andere als Premium. Hier braucht der Harvester dem Rückewagen keinen Platz machen, hier hat klar die Landschaftspflege Vorfahrt.

Ziel war der Kleinere der zwei Riedelsteine, bessere Aussicht und der Weg vom Großen zum Kleinen Riedelstein lohnt sich M.M. ohnehin nicht. Schönes, ruhiges Plätzchen mit toller Aussicht.

Bike umdrehen und kurz wieder zurück, netter Traileinstieg.

dann hab ich den 11er Wanderweg nach Riedl zum Testen auserkoren. Der beginnt kurz unterm Riedelstein und ist bis runter eindeutig was für Anfänger, oder wenn Mutti dabei ist. Ein sehr einfacher S0er mit ein paar kurzen S1-Stellen. Mir hat er keinen Spaß gemacht, aber soll ja für alle was bei die Woidrider geboten sein, also wirds auch davon einen Tourvorschlag geben, isjaehklar.

Bilder vom 11er:

Zufällig gefundenes Schmankerl: der 6er Wanderweg als „Verbinder“, verläuft oberhalb des Zellertalradwegs im sanften Auf und Ab unterhalb des Höhenzugs zurück Richtung Bad Kötzting. Sehr sehr nett.

Nun zum Tiefpunkt der Tour heute: der „Bk7“, auserwählt zum Scouten, bergauf. Absichtlich, um Zeit zu sparen – Ziel war ohnehin die Kötzinger Hütte und zum Runterfahren hätte eh die Zeit gefehlt. Diesen Wanderweg könnt Ihr einfach mal vergessen. Auch als Wanderer übrigens. Den hat sich der Waldbauer zurecht gestutzt und ausgebaggert. Das Wied bleibt auch gleich liegen – bringt ja nix, das Kleinzeug. Ist also ein Hoizziaga mit Wanderwegbeschilderung. Auch zu Fuß null Erlebniswert.

Drauf gschissn. Kötztinger Hütte ist wohl Pflichteinkehr. Kaffee und Kuchen sehr lecker, gibts nix. Bierprobe fiel heute aus, der Andy hat mich ja schon vorgewarnt, was noch auf mich zu kommt…

…zunächst noch relativ entspannt, allerdings mit ersten „Warnungen“, kurze verblockte Passagen rüber zum Kreuzfelsen. Ein wirklich schönes Fleckerl Bayerwald, auch der Weg dorthin wie aus dem Fantasy-Roman.

So. Jetzt wirds ernst. Vom Kreuzfelsen wieder runter und dann zur „Räuber Heigl – Höhle“. Und da frag ich mich jetzt schon, warum wir zum Trailtraining übern Brenner zum Gardasee oder weißderGeier hinfahrn. Freilich: Panorama, Flair, etc. …schon klar. Aber wenns ums reine Üben geht: Leute, gibts alles im Woid! Krasser Scheiß. Vom Kreufzfelsen startend gehts mit S5 los – für mich nicht, keine Lust auf Heliflug…Alter, bistdudeppert….das erkennt man auf den Pics schlecht – einfach glauben: Nein.

Hier stoppt Euch die Mathematik: Lenkerbreite B > Felsenspaltmaß Fm.

Ein paar Stellen hab ichs probiert, so richtig hats aber freilich ned geklappt. Egal. Der Kreuzfelsen sagt Dir einfach an: Du kannst mal GAR NIX, geh nach Hause zum Kettcar-fahren 😉 Oder kauf Dir ne Modelleisenbahn, is auch ein schönes Hobby…

Jetzt gehts zum Räuber-Heigl-Trail und DA hat der Andy aber sowas von Recht wenn er sagt: genau das Richtige. Ein richtig hundsgemeiner S3er, sehr tückisch. Gespickt mit ein paar S4 Stellen, die man aber mit einiger Übung und/oder Glück auch meistern kann. Eine Sensation, würde ich sagen. Wers nicht fahren kann, schaut sich beim Bergabschieben den Bayerurwald an. Man wartet regelrecht auf den Troll, der einem mit der Keule eins über die Rübe zieht…

Eindrücke Highlight „Räuber-Heigl-Trail“

Ab dem Plattenstein hab ich dann den „Bk3“ gewählt. Damit wechselt man schlagartig von den üblen S3 zu harmlosen S0 – S1, die aber durchaus auch Spaß machen: alle paar Meter  Wassermulden zum Springen… macht Fun, definitiv.

Unten hab ich mich dann vergeigt, bzw. nochmal in den Wald locken lassen wegen einem sehr verlockendem „Handtuchbreiten“. Da er aber kein Gefälle hatte und in die falsche Richtung lief, musste ich leider abbrechen. Der hat ein Hufeisen als Wanderweg-Kennzeichen, lt. Wanderkarte behält er die Höhe und geht später in den vorher erwähnten 6er über. Als Verbindungstrail aber durchaus brauchbar.

Von dem heute gesammelten Zeugs wirds demnächst auch nachfahrbare Touren geben. Nach Rücksprache mit Trailscout 2 😉

Fazit

der Kreuzfelsen und der Räuber-Heigl-Trail ist der Hammer! Leider aber, und auch der Wirt der Kötztinger Hütte hats nochmal deutlich gesagt, auch sehr beliebt beim Wandervolk. Heute waren 4 Wanderer auf dem Weg. Am Schönwetterwochenende ist die große Hütte voll besetzt sagt er. Und ich glaubs ihm. Lasst es.

Ansonsten ist der restliche Südhang bis vor nach Arnbruck nach meinen Eindrücken fest in der Hand der Waldbauern, die auf den Wanderwegen tun und lassen, was ihnen gefällt. Wenig bis kein Potenzial. Mit dem MTB gibts – auch nach Auskunft vom Wirt – keinen Weg rauf zum Höhenkamm, den man im Sattel komplett fahren könnte. Am Schluß werdens immer >30 Prozent Steigung. Die Wirtsleut bringen Ihr Zeugs mit Spezialfahrzeugen da rauf, was immer das heißt…

@Andy: Den Kammweg über die Rauchröhren hab ich bewusst nicht probiert, da nach Eigenrecherche sinnfrei (Aussagen von Dritten, Kartenmaterial). Verblocktes Auf und Ab ohne irgendeinen Spaßfaktor. Aber: ich halte Dich natürlich nicht auf 😉

 

 

 

 

Trailscoutingreport Loderharttrails März 2017

Wir machten uns heute zu fünft von Grafling (b. Deggendorf) auf zur näheren Erkundung der Westseite vom Geißriegel runter. Der 1a ist ja schon recht bekannt in der Szene; wir suchten nach mehr. Und wurden sowohl enttäuscht als auch belohnt.

Die auf den Karten vermuteten Trails waren leider fast alle zerstört, zerstückelt oder nicht auffindbar. Schade. Dafür gabs vom Robert einen tollen Tipp in Sachen Gipfelglück – statt dem eigentlichen Geißriegelgipfelkreuz, der einfach nur mitten im Wald steht ohne Ausblick und daher irgendwie sinnfrei, zeigte er uns den Kreuzfelsen: tolles Sonnenbankerl mit prächtigem Ausblick ins Flachland, perfekt. Obendrauf gabs einen netten Übungstrail, den wir auch gleich entsprechend genutzt haben für eine kurze Trainingseinheit.

Letztendlich blieb dann doch „nur“ der 1a von der Loderhart runter – war uns zu wenig 😉 also sind wir noch „eben mal schnell“ den Rohrmünzkracher runter – hat mit Scouting freilich nix zu tun. Wurscht. Geiler Scheiß, wie immer. Inklusive kleiner Überraschung, Robert wär uns beinah in einen ohne Warnschild neu gebaggerten Wasserkanal gefahren…

Schlußendlich dann doch rüber zum Loderhart-Haus und final den 1a gemacht. Der is bekannt für seinen teils sehr rauhen Charakter. Steil, s teinig, ausgewaschen, ein richtig grantiger Trail. Saugeil.

Insgesamt ergibt das heute gesammelte Material sehr wohl die erhoffte, neue Loderhart-Trailtour. Habts guad gmacht, Männer!

Buidl hamma a. Alle Bilder und Clips gibts in HD die nächste Zeit bei Bedarf hier: https://www.dropbox.com/sh/2v0qsbdve9lvtwn/AAAybM0hYufBfOeXiIyc8_v0a?dl=0

Den gps-track findet Ihr hier: http://woidriders.eu/?page_id=5431

Trailscoutingreport Fellhorn

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Ich habs gewusst! Seit 3 Jahren hab ich an einer traillastigen Tour vom Fellhorn ( bei Ride äh Reit im Winkl) runter getüfftelt. Es gab mal einen gps-track auf einem Tourenportal, der zwar das Potenzial des Steinplatten-Nachbarn zeigte; war aber mehr so eine Bike&Hike-Geschichte, stundenlanges Umrunden des Gebietes zwischen Fellhorn und Steinplatte, auf und ab und drumherum. Aber so richtig gezündet hat das nicht. Aber jetzt! Vom Wanderparkplatz über Blindau gehts über einen landschafllich schönen Forstweg entlang einer Klamm und später über Almwieserl mit gurgelndem Bacherl mit nur mäßigen Steigungen nach Tirol, und dann über gut ausgebaute Forststraßen bis zum Straubinger Haus. Von da muß halt – wie bei uns mittlerweile üblich – geschoben und getragen werden. Das lohnt sich aber auf jeden Fall! Der Ausblick vom Fellhorn ist fantastisch, und zurück gehts zunächst super flowig über die Kuhweide sowie ein paar eklige Schlüsselstellen zum üben. Perfekt! Das besondere am Fellhorn ist – ähnlich wie beim bekannten Steinplatten-Nachbarn – das der Gipfel quasi eine große, schiefe Steinplatte (aha…) darstellt, auf der man es schön runterrollen lassen kann. Vom Straubinger Haus gehts dann nicht mehr wie vorher endlos lang erst rüber zur Steinplatte, sondern auf einem perfekten Trail zur Sulzner Kaser Hüttn (Einkehrtipp!). Harmlose S1 mit verblockten S3-Stellen, später enge, stufige Spitzkehren. Schwer, aber grundsätzlich machbar. Außer bei Nässe hab ich festgestellt, auf den nassen Holzstufen hat man m.M. keine Chance. Kurz rüberkurbeln zur Hemmersuppenalm, hier gibts dann noch Grand Finale mit einem flüssig fahrbaren S0 – S1er, an dessen Einstieg allerdings (wegen der Genußwanderer, die von der Hemmersuppenhüttn runterlaufen) ein Verbotstaferl steht. Also auf Sicht und vernünftig fahren! Insgesamt also eine Trailtour, bei dem Trailbiker mit unterschiedlichen Skills teilnehmen können, da hier jeder mal auf seine Kosten kommt!