Trailscouting-Report Osser, die nächste….

Heute mit dabei am Osser: der Johannes aus dem „Fränkischen“. Ein junger Spund, der unsere Truppe mal ganz sicher aufmischen wird: Fit wie zwei Turnschuhe (hat mich an der Osser-Rampe mal glatt versägt, aber frage nicht nach Sonnenschein…) und traut sich bergab auch mal an echte „Problemzonen“. Reschpekt!

Achja: Trails scouten. Hatten wir heute Glück, wir fuhren quasi mit einheimischem Guide bergauf der uns zu Fuß immer wieder einholte und den richtigen Weg wies 😉 Auf Grund dessen, und nach dem was wir selber von dem Trail vor der Osserkapelle runter und beim uphill gesehen haben, schenkten wir uns den Wanderweg – sah nicht lohnenswert aus. Spontan haben wir uns mal die tschechische Seite vorgenommen – aha aha! Schon viiiel besser! Leider noch halbgar, muß noch weiter erkundet werden – und sensible Gegend, daher an dieser Stelle keine weiteren Details. Aber so viel sei verraten: Spitzkehren, Treppen, Wurzelteppiche und Steine. Mehr als genug! To be continued….

vorab hab Ich Euch schon mal die „Kurz&schmerzhaft“-Ossertour geupdatet: Uphill optimiert, schönere Route! -> http://woidriders.eu/?page_id=3983

Buidl! Freili! Guckt Ihr!

Tourbericht Bonecrusher Osser Mai 2017

Zwei Buddys konnte ich diesmal zum ultimativen Endurotrail am Großen Osser überreden – Florian&Marco haben sich der Herausforderung gestellt. Respekt!

Der Tag verlief ziemlich exakt so, wie ich Euch das hier schon beschreibe -> http://woidriders.eu/?page_id=3983

Los gehts sehr idylisch und entspannt über Wanderwege und Forststraßerl nach Lam: Blumenwiese, Regenbogen, rosa Ponys, etc.

Do mias ma nauf:

Wo? – Marco, zoags uns.

um die Muckis auf Betriebstemperatur zu bringen umkreise ich mit den Jungs den Feind zunächst, bis zum Parkplatz unter der Osserwiese Warm-Up. Dann wurde die Stimmung etwas gedämpft, leise Flüche und Beschimpfungen des Guides sowie aufmunternde Worte der Wanderer kommentierten die malerische Auffahrt. „Gab fei a Wegerl fürd Radler, die ned so steil warn…“ – So so….tsts…ärgerlich…

Noch ein bisserl schieben und Tragen, jetz hammas glei.

Genießt mit uns ein bisserl Woid-Panorama! Super Hüttn und toller Ausblick, leider wie hier üblich total überlaufen. Die Route von der Osserwiese kommend bis zur Hütte Rotsocken-Hotspot.

Ritterrüstung anlegen, pack mers! Bist du deppert….die Jungs haben schnell festgestellt, daß die ganzen Ausrufezeichen und Totenschädel in der Tourbeschreibung ernst gemeint waren: den größten Teil des oberen Stücks fährt sicher nur ein Handvoll Elitebiker, und die wissen dann hoffentlich was sie tun: wer Glück hat, schlägt bei einem Fail 20,30 Meter weiter unten an nem Felsen auf; mit Pech wird er von Aststümpfen der herumliegenden Baumleichen aufgespießt… absteigen Freunde. Musste auch niemanden dazu überreden, das war jedem sofort klar…. Aber es gibt durchaus etliche Stellen, wo man mal gefahrlos in S4 – S5 reinschnuppern darf ohne das ein Fehler gleich mit einem Loch im Dickdarm bestraft wird. Bisserl posen für die Fotostory; und die zahlreichen Zuschauer mit „Gesichtsbremsen“ unterhalten, so haben alle ihren Spaß 😉 . Ein Stück weiter unten lassen wir den Großteil der Zuschauer hinter uns und können dann auch mal länger in den Pedalen bleiben. Es bleibt aber sehr anspruchsvoll, Konzentrationsfehler werden auf der Stelle bestraft… fragt den Flo 😀 Studiert die Bilder vom Trail und bildet Euch selbst eine Meinung! Manche Bilder sind nur Standbilder aus der GoPro, bitte um sorry. Aber man erkennt genug, denke ich mal.

Wer auch mal will: jederzeit wieder! Bedenkt nur: wer sich auf den woidtypischen S1 – S2 noch wohl fühlt, mit S3 aber nicht mehr klar kommt schiebt! Und zwar sehr sehr lange. Richtig einschätzen ganz elementar bei dieser Tour.

Und hier noch der Videoclip von den Highlights – hat der Marco für uns gebastelt, vielen Dank dafür!

Pst…ein Video der gesamten Strecke gibts auf dem Tourenblatt…

Sascha@woidriders

 

 

 

Trailscouting Report Zwercheck / Osser

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Zwei Tests waren für heute geplant:

  • eine wirkliche neue Woidtraumtour ausprobieren – auf Zwercheck, hat bisher eigentlich kein Trailbiker auf dem Radar gehabt.
  • eine neue, kürzere Auffahrt auf den Osser probieren, um schneller in den Genuß des ultimativen Knochenbrechers im Bayerwald zu kommen.

Zwercheck

Schade! Es wurde NICHT das, was ich mir erhofft hatte 🙁 Der Trail vom Gipfel startend am Kamm entlang fing super flowig an, wurde dann aber leider verblockt UND flach. So machts keinen Sinn. Nach 15 Minuten schieben abgebrochen und Plan B probiert: den „Lo 5“. Von oben verlockender S1-Singletrail, dann kurz leider nur ein grober Rückeweg. Nochmal ein längeres Stück toller S0 – S1er. Der Rest runter nach Lohberg leider nur Waldweg. Fazit: super Tour für Anfänger, stell ich auch so rein. Alle anderen besser nicht – da droht der Sekundenschlaf überm Lenker!

Osser II

die ursprüngliche „Osser Enduro“ startet in Lam und geht in großem Bogen über die Wasserscheide und dem Grenzweg auf den Osser – wunderschöne Route, aber zieht sich halt. Neuidee war, diesmal am Osser-Parkplatz zu starten (dann muß man sich am Schluß nicht fix und foxi noch durchs untere Lamer Hügelland schinden…) und zum warmup nach Lam und von da via Teer und später über den Osserwiesen-Parkplatz direkt auf den Osser zu kurbeln. Jawoll! Das passt! Und in dieser Version (gps kommt noch) versprech ich Euch die ultimative Woidtrailtour! Zu dem Knochenbrecher vom Osser runter (brutal schwierig, zudem teilweise augesetzt und richtig gefährlich) kommt jetzt auch noch die gemeinste Uphill-Rampe, die ich bisher im Woid entdeckt habe. Da steigt JEDER ab, garantiert! Und es gibt auch keine Ausreden, der Untergrund ist griffig, die Steine regelrecht schraffiert. Grip ist also da, es liegt NUR an den Muckies! Leck Oasch….Trail runter ist wie gesagt für Normalsterbliche vom Start weg nicht fahrbar (nur wer wirklich „godlike“ biken kann sollte das überhaupt versuchen, bei einem Fahrfehler gibts garantiert einen Flug mit dem Heli….), und hält auch weiter runter einen konstant hohen Schwierigkeitsgrad (stellenweise S2, ansonsten durchweg S3).

Galerie: